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Tageseindrücke
Cuba raucht
Im Hintergrund die Kraftwerksabgase vom Kraftwerk Cienfuegos

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Zeitvertreib
Schachsaal am Malecon. Tisch und Stuhl ist da, die Figuren bringt man mit

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Schattendasein
Eigentlich Friseur. Das Geld wird aber mit illegalen USB-Stick Kopien gemacht. Informationen und Musik via Stick

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Aufgesattelt
Nein, kein Auffahrunfall eines Bici-Taxis. Nur Abschleppaktion wegen plattem Vorderreifen

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Aufgegabelt
Unser Favorit wenn die Füße nicht mehr wollen. Das Bici-Taxi

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El Rapido
Die kubanische Antwort auf Mc D. Es gibt vor allem einen Internet-Hotspot

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Mirador auf der Dachterrasse vom Palacido de Valle

Mirador auf der Dachterrasse vom Palacido de Valle

Mirador des Palacido De Valle
Gegen Einwurf kleiner Münzen, gerne auch Scheine, aber auf gar keinen Fall Moneta Nacional (CUP), gibt es schon mal Musik zum sundowner auf der Dachterrasse. Völlig demotiviert und erst wenn a) genügend Münzen im Körbchen und b) ein Stall voll zu melkender Touristen vor Ort sind legen die Herren los. Versaut vom Tourismus. Das ist das erste Mal, dass uns das aufstößt. Vorboten des Umbruchs. Jukebox auf neukubanisch.

Palacido de Valle

Palacido de Valle

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Täglich sind wir zu Fuß in Cienfuegos unterwegs. Zu Fuß deshalb, weil es b.a.w. keine Mietwagen gibt. Wir sind jetzt an einem Scooter dran. Eigentlich hätten wir den bereits gestern bekommen sollen, leider Niete gezogen. Genau wie heute. Aber morgen, ganz bestimmt. Das hat uns der Verleiher von Habanauto zugesichert, mit dem Zusatz, dass wir um Punkt 8 Uhr, morgens versteht sich, auf der Matte zu stehen haben. First come, first Serve. Schauen mer mal.

Park Jose Marti

Park Jose Marti

So lange laufen wir eben zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten, ganz beliebt in der Mittagshitze, durch Cienfuegos Straßen. Es gibt viele Kleinode zu entdecken. Zum Beispiel den Palacio Ferrer mit seinem Türmchen. Der Palacido wird gerade renoviert, wahrscheinlich auf Jahre hinaus, ist aber trotzdem gegen Entgelt für Besucher geöffnet. Sehr hübsch ist die Terrasse auf dem Dach mit dem Türmchen. Die Stahlwendeltreppe ist oben mit einem dicken Stahlseil gegen das Umkippen gesichert. Nachdem wir dies realisiert hatten, sind wir sehr flott wieder auf den sicheren? Dachterrassenboden runter gestiegen. Gut dass wir die Fotos bereits gemacht hatten, die hätte es sonst nicht mehr gegeben.

Palacido Ferrer

Palacido Ferrer

Palacido Ferrer

Palacido Ferrer

Theater Tomas Terry

Theater Tomas Terry

Auch zum Bahnhof sind wir gelaufen. Jetzt ist uns klar, weshalb unser Reiseführer schreibt, dass die Touristen besser im Taxi oder bei Transtur aufgehoben sind. Cienfuegos-Havanna und zurück b. a. w. gestrichen, es existieren nur noch vier Verbindungen am Tag.

Bahnhof Cienfuegos

Bahnhof Cienfuegos

In den Seitenstraßen ist der Verfall nicht ganz so extrem wie in Havanna. Zwischendrin, gerne in den staatlichen Gebäuden, haben sich lokale Künstler verewigt.

Seitenstraße in Cienfuegos

Seitenstraße in Cienfuegos

Mittagspause

Mittagspause

Kunst am staatlichen Gebäude

Kunst am staatlichen Gebäude

Im Cienfuegos Yacht Club gibt es keine Yachten, zumindest keine kubanischen. Die Yachten, die hier liegen gehören ausländischen Chartergesellschaften. Der Yachtclub stammt noch aus den vorrevolutionären Zeiten und ist vom Feinsten. Nun hat der Staat den Daumen drauf und trotzdem ist es sehr edel und gediegen. Im Obergeschoss ist ein feines Restaurant und darunter auf der Terrasse gibt es eine Stunde vor Sonnenaufgang Livemusik zum Sundowner. Handgemachte kubanische und lateinamerikanische Musik.

Livemusik zum Sonnenuntergang  Im Hintergrund der Bug der Sunrise

Livemusik zum Sonnenuntergang
Im Hintergrund der Bug der Sunrise

Das haben wir in der ganzen Karibik bislang vermisst. Keine Frage, dass wir uns abends pünktlich auf der Yachtclub Terrasse einfinden.

Aktuell sind wir das einzige deutschsprachige Boot in der Ankerbucht. Die La Favorita und die Elena sind seit Dienstag auf dem Weg nach Guatemala. Im Rio Dulce sind einige Marinas die die Einlagerung über die Hurrikanzeit günstig anbieten. Walter hat abgewunken. Er will wieder nach Curaçao.

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Impressionen aus Cienfuegos

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Cienfuegos
Verlängerung Touristenvisa

Vorgehensweise:

1. Avenida 56 im Zentrum Ecke CALLE 31 zur Banco de Commerce e Credito, BANDEC BANK. Einlass nur bis 12 Uhr, Öffnungszeit bis 15 Uhr. Am Eingang am Anmeldetisch anmelden dass Stampa Visa Prolongation erworben werden sollen. Man bekommt eine Wartenummer zugeteilt und nimmt Platz bis man aufgefordert wird an eine bestimmte Kasse zu gehen. Dort den Reisepass und das VISA vorzeigen, 25 CUC hinblättern. Nachdem die personenbezogenen Daten im Computersystem hinterlegt wurden, werden die Rabattmarken ausgehändigt. Ganz wichtig, nur einzeln vortreten, sonst gibt es einen Einlauf vom Sicherheitsdienst.
2. Police Oficina Tramite de Inmigration in der Avenida San Carlos 56 (gleiche Straße wie die Bank, nur j.w.d.) zwischen Calle 59 und 61. Spätestens um 11 Uhr vormittags dort sein, oder gleich um 13 Uhr nach der Mittagspause. Im ersten Raum fragen wer der „l’Ultimo“ ist, der letzte in der Warteschlange, danach zum Schreibtischdrachen* gehen und sein Begehr vortragen. Platz nehmen und irgendwann wird man aufgefordert in den zweiten Raum zu kommen und darf an einem Schreibtisch Platz nehmen. Dort sitzt eine Beamtin vom Ministerio de Interior und benötigt die Rabattmarken, KV-Bescheinigungen auf spanisch (Kubadokument) und den Reisepass mit dem VISA. Alles geht nonverbal, weil die Behördenvertreter kein Englisch sprechen wollen/dürfen/können. Bemerkenswert ist, dass unsere Daten bereits im Computer gespeichert waren, das heißt, die Ports of Entry sind vernetzt. Trotzdem musste wieder ein Stapel Papier ausgefüllt werden. Zum Schluss wird ein Abziehbildchen mit den neuen Daten auf das VISA geklebt. Fertig.
3. Fertig. Eigentlich unproblematisch, man braucht halt viel Zeit.

*Schreibtischdrache: Hat uns auf Spanisch angeblökt. Nur unter der freundlichen Hilfe eines zufällig anwesenden kubanischen Artzes der sehr gut Englisch sprach könnte das das Blöken übersetzt werden. Die zuständige Beamtin für ausländische Angelegenheit sei wohl noch in der Mittagespause, um kurz vor Zwei. Er meinte, sie wird wohl Fisch essen und jede Gräte einzeln ablutschen. Und der Schreibtischdrache hätte zu viel Zitronensaft ohne Zucker getrunken, so sauer geht eigentlich gar nicht.
Er erzählte, dass er und seine Frau, beide Ärzte, für drei Jahre in Honduras gearbeitet haben. Sie seien nun wieder zurückgezogen, da sie vier Kinder haben und es in Honduras zu gefährlich sei. Die Kriminalität sei unbeschreiblich hoch. Er will sich um ein VISA für Guatemala oder ein anderes Zentralamerikanisches Land bemühen, weil er seine Kinder hier in Kuba kaum ernähren kam.

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Sonntagsmatinee im Theatro Cienfuegos
Schon alleine das gepflegte alte Theater von 1889 ist ein Besuch wert. Vier Ränge mit verzierten schmiedeeisernen Geländern und Holzklappsitzen, dem Anschein nach Original von 1889. Ein gut erhaltenes sehenswertes Deckenfresko ziert den Theatersaal.

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Die Vorstellung beginnt um 11 Uhr und es ist ein Kindermusical.

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Von der Handlung haben wir nicht sehr viel mitbekommen, aber die Vorführung der Kinder und Jugendlichen hat uns begeistert. Mit Eifer und Freude waren die Mädels und Jungs bei der Sache. Die Eltern waren stolz wie Bolle und standen auf und gaben im letzten Drittel Szenenapplaus.

Für uns gab es im Anschluss einen kleinen Imbiss im Hotel Union im luftigen Innenhof.
Sehr empfehlenswert für Cienfuegos Besucher.

Impressionen aus Cienfuegos

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Die La Favorita hatte uns natürlich gleich entdeckt. Lydia und Arno nahmen uns mit in die Altstadt von Cienfuegos, zeigten uns die Bank, die lokale Markthalle u.v.m.

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Auf dem Rückweg, zu Fuß etwa 30 Minuten, gab es einen kurzen Verpflegungsstopp in der Casa Chocolada. Der Unterzuckerung muss schließlich rechtzeitig vorgebeugt werden!

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Am Abend lernten wir die Crew der Elena, Brigitte und Kurt aus Heidelberg, kennen. Wir spielten zu sechst eine lustige Runde Mexican Train Domino auf der Sunrise. Da Dirk nicht dabei war, hatte ich eine echte Chance das Spiel zu gewinnen. Was soll ich sagen, es hat geklappt! Wobei das Spiel mit 6 Personen echt unberechenbar ist, wahrscheinlich hat mir das in die Karten gespielt.
Eigentlich wollten wir am nächsten Vormittag im schönen alten Theater ein Muscal besuchen. Aufgrund der fortgeschritten Tages- bzw. Nachtzeit wurde dieses Vorhaben kurzerhand auf den Sonntag verschoben.

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Cienfuegos
Nachdem wir vorschriftsmäßig das Sperrgebiet zwischen dem Leuchtturm Guano del Este und der Einfahrt in die Bucht von Cienfuegos umfahren hatten, sind wir am Nachmittag in Cienfuegos angekommen. Das Sperrgebiet liegt echt sackdoof auf der logischen Segelroute. Wir hatten Wind auf die Nase, eine Hackwelle wie auf der Ostsee bei 6 Beaufort. Um den Kurs einigermaßen halten zu können musste die Maschine mithelfen. Vereinzelt kamen die Wellen bis über die Sprayhood und wir mussten zum ersten Mal den Niedergang komplett verschließen. Schön ist anders. Die Welle hatten wir so nicht bestellt, nein das braucht kein Mensch und schon gar nicht die Sunrise. Sie wurde geprügelt, die Arme.
Die Guarda Frontera reagierte wie üblich nicht auf die Anrufe über Funk und deshalb eierten wir etwas desorientiert durchs Ankerfeld und vor dem Anlegesteg herum. Irgendwann hatte der Zoll ein Einsehen und winkte uns an den Längssteg. Mittlerweile war es 18 Uhr und wir wollten noch vor Sonnenuntergang ankern. Plötzlich ging es ganz flott, der Offizielle von der Guardia und der Hafenmeister kamen an Bord. Die üblichen Fragen mit Nein beantwortet und noch kurz im Zollbüro vorbei und die letzten fünf besuchten Länder zu Protokoll gegeben und ab ins Ankerfeld. Auf fünf Meter fiel der Anker etwa 200 Meter hinter der La Favorita aus Emden.

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Dienstag, 28.03.2017

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Nachdem wir in der letzten Woche reichlich Hafenkino genossen hatten, verlassen wir Cayo Largo. Jeden Nachmittag kommen Charterkatamarane voll besetzt mit Schweizern, Österreichern und Deutschen. Zwischendurch kommen auch mal Franzosen und Italiener an. Cayo Largo ist fest in europäischer Hand. Einzig die nicht vorhandene Obst- und Gemüseversorgung im Marinamarkt erinnert uns daran in Kuba zu sein. Die Versorgung mit Obst und Gemüse auf Cayo Largo ist im Gegensatz zu Havanna, wo es viele Marktstände gibt, de facto nicht existent. Manchmal gibt es lasche Vespergurken oder verschrumpelte Paprikaschoten, mit viel Glück auch mal einen Weiskohl. Auch die Trägheit der stattlichen Bankangestellten erinnert uns daran, dass wir in Kuba sind. Ansonsten pulsiert das Leben in der Marina so als wären wir im Mittelmeer. Inklusive Partynacht zur Touristenbespaßung von 23:30 Uhr bis 02:30 Uhr jeden zweiten Tag. Die Musik dazu hat irgend so ein Vollpfosten wohl auf Jamaika auf einen USB-Stick gezogen und hier verbreitet. Scheußlich hoch zehn. Auf der Nervskala von 1 – 10 ganz klar volle Punktzahl.

Geld zu wechseln, gern genommen werden Euros und bitte keine US $, ist ein Geduldsspiel. Auf Cayo Largo gibt es keine Casa de Cambio (Cadeca)sondern nur eine staatliche Bank. Die Abläufe dort, sind mir als Ex-Banker gänzlich unnachvollziehbar. Es gibt zwei Kassenschalter und viele Schreibtische, jeweils mit einem Computer bestückt und darum herum ganz viele Wichtige. Die ganz Wichtigen schauen sich schon mal alte Filme an, die zur Unterhaltung der Kunden? in einer Sofaecke der Schalterhalle laufen. Halten einen Plausch mit dem Busfahrer oder holen sich einen Imbiss, der schmatzend am Schreibtisch gegessen wird. Hin und wieder wird vesucht, den Computer anzuschubsen, damit sich die Bildschirmmaske ändert. An guten Tagen sind beide Kassenschalter besetzt, an weniger guten nur einer. Der Kassierer und der Sicherheitsbeamte sind die Einzigen die erkennbar arbeiten. Der Sicherheitsbeamte sorgt dafür, dass die Schalterhalle nicht zu voll wird und es während der stundenlangen Wartezeit keine Schlägereien unter den Touristen gibt. Der Kassierer hat die A-Karte, der wartende Kunde aber auch, wenn die Damen mit den weißen Blusen, dem schwarzen Rock, den Netzstrumpfhosen und den schwarzen Schuhen kommen. Die bringen nämlich 50 verschiedene Plastiktüchen mit viel Kleingeld und viel Papier aus irgendwelchen staatlichen Verkaufsaktionen. Cubaturs, Tauchstation, Spaßkatamarane etc. Jeder Tütcheninhalt wird gezählt, die Stückelung wird notiert, in den Computer eingegeben, 2fach ausgedruckt und von Kunde und Kassierer gegegengezeichnet und irgendwo abgeheftet. Die Dame vor mir hat 50 Minuten für ihre Einzahlungsaktion benötigt. Es waren zwei der Damen in der Schalterhalle und Gott-sei-Dank waren auch zwei Kassierer beschäftigt. Nachdem die Reihe an mir war, durfte ich mit sicherheitsbeamtlicher Genehmigung an den Schalter 1 vorrücken. Leider hatten wir die Rechnung ohne den Kassierer gemacht. Der schickte mich wieder zurück, weil er nämlich seinen Berg Münzgeld erst noch Rollieren musste. Also jeweils 50 Münzen in Papier einwickeln. Dafür gibt es normalerweise vorgedrucktes Rollierpapier, das farblich und größentechnisch bereits auf den Inhalt abgestimmt ist, nicht so in Kuba. Der Kassierer nahm sich bedruckte Altpapierseiten (wahrscheinlich die Durchschläge der Einzahlungen der Vorwoche), legte sein Lineal drauf und begann in einer Seelenruhe die Seiten zu verkeinern und seine verschiedenen Münzen einzurollen. Nicht dass diesen Job der Lehrling oder einer der Schreibtischtäter erledigt, damit was voran geht. Nein, Geld fasst nur der Kassierer an. Ich benötigte 90 Minuten um 500 Euro in 517 CUC zu wechseln. Ganz doof ist, wenn man eine kleine Stückelung mitbringt, weil die Nummern der Euroscheine werden einzeln aufgeschrieben und das Papier vom Kassierer und vom Kunden gegengezeichnet. Unglaublich.

Heute hatten wir unsere erste nicht betonnte Riffdurchfahrt nur nach GPS-Punkten und mit gewissemhaftem Ausguck gemacht. Die GPS Signale waren nicht abgelenkt (danke liebe Amis) und alles hat reibungslos funktioniert. Cayo Largo war in diesem Jahr unser westlichster Punkt und wir sind jetzt so zu sagen auf dem Rückweg. Aktuell liegt unser Anker auf 4 Meter Wassertiefe im weißen Sand hinter dem Cayo Sal, Cayos del Dios. Das Wasser ist so klar, dass ich beim Schnorchel unseren Anker sehr gut sehen konnte und auch unser Unterwasserschiff sah noch richtig sauber aus. Die Schraube hat noch keinerlei Bewuchs. Das ist gut so. Bis zum späten Nachmittag lagen wir einsam und alleine hinter Sal.

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Zwischenzeitlich sind noch zwei Katamarane eingetroffen. Irgendwie beruhigend. Einen traumhaften Sonnenuntergang mit einem green flash konnten wir geniesen. Walter will morgen weiter in die Bucht von Cienfuegos auf dem Festland. Wir berichten.

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Cayo Largo, Playa la Sirena

Cayo Largo, Playa La Sirena

Cayo Largo, Playa La Sirena

Cayo Largo, Playa La Sirena

Cayo Largo, Playa La Sirena

Cayo Largo, Playa La Sirena

Cayo Largo, Playa La Sirena

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Jetzt schlägt es dreizehn! Die riesige Motoryacht „Top Five“ aus George Town, Grand Cayman kommt in die Marina und legt sich längsseits an den Steg.

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Hafenkino vom Feinsten. Das Dorf läuft zusammen und beobachtet das Schauspiel. Die Besucher der Marina Bar sitzen in der ersten Reihe. Sie blicken direkt auf die Steuerbord-Bordwand, die sich 15 Meter hoch vor ihnen aufbaut. Für uns stellt die Top Five nun eine Schall- und Windschutzwand dar. Die Top Five ist bestückt mit drei riesengroßen Satelliten-Antennen. Die Frage stellt sich, was der Schiffsführer im Fragebogen der Zollbehörden angegeben hat. Haben Sie ein Satellitentelefon an Bord? Nein, nur Satelliten-Navigation und Internettelefonie. Na dann. Wahrscheinlich hat der Schiffsführer gleich gedroht: Der Eigner scheißt dich zu mit seinem Geld. (Frei nach Mario Adorf im Film Kir Royal). Nach dem Motto „wer hat, der hat“ werden auch gleich die diversen Bootsgaragen aufgemacht, ein festes Beiboot mit 500 PS, vier Jetskis und ein Rib (Festboden-Dinghi) aufgefahren. Das Vorführen des Dinghis ist mit leichten Anstrengungen verbunden. Es ist im Bug gestaut und wird mit dem bordeigenen Kran ins Wasser gelassen. Soweit alles im Plan – nur sollte das Dinghi auch bemannt werden. Dafür muss die klassische Methode mit der Strickleiter herhalten.

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Die VIP´s machen einen Ausflug zum Beach. Vier Jetskis, ein Beiboot und ein Dinghi werden bestückt. Eine komplette Strandausstattung, vermutlich nebst eigener Strandbar wird in das Beiboot verladen. Dann geht es los. Alles in allem ein dekadentes Schauspiel.