Segelsommer 2026 mit der SY Pille_32

Helsingborg-Kopenhagen
Rechtzeitig angekommen im Sondre Frihavn Copenhagen. Einen der 6-8 Gastliegeplätze an den Kopfstegen der Schwimmstege erwischt. Schwein gehabt.
Am Samstag gleich noch den üblichen Stadtrundgang absolviert. Drei Kreuzfahrtschiffe liegen im Nordhafen. Menschenauflauf und Gedränge im Zentrum. Slalomlauf durch staunende und „oh my god“ Touristen. Das ist unglaublich. Nachts noch Feuerwerk. Wir hören es, aber sehen tun wir nichts. Rund um unseren Liegeplatz stehen mehrstöckige Neubauten. Das ist schon gut so, der ganze Großstadtlärm bleibt ausgesperrt.
Am Sonntag dann Ironman Copenhagen 2026. Wahnsinn. 3,8 km Schwimmen im Kanal, 180 km Radeln durch Seeland und final 42,195 km Marathon im Zickzack durch Copenhagen. Fast kein Durchkommen. Und ich habe Walter dazu überredet heute die Quälnixe (Bordräder) mal wieder an die frische Luft zu hieven. Sorry. Tausende säumen den Zieleinlauf der Radstrecke und die Wechselzone zum Laufen. Trommeln, Tröten, Kuhglocken, Livemusik, Musik aus dem Gettoblaster. Da ist was los. Gestern war Spaziergang. Wir schieben die Räder mittendurch. Wir sind Gottseidank nicht die einzigen Radler, so verteilen sich die Flüche der Zuschauer gerecht. Irgendwie schaffen wir es auf die Inderhavnsbrön und die andere Kanalseite.

Unser Ziel heute das Copenhagen Contemporary Art Museum und der Street Food Market im Stadtviertel Refshaleöen.

Copenhagen Contemporary Art

Copenhagen Contemporary Art

Copenhagen Contemporary Art

Street Food Market

Street Food Market

Auf dem Rückweg wollen wir noch das weltberühmte und hoch besternte Restaurant NOMA von außen angucken. Nur der Saucen- und Gewürzshop und eine Bar im Außenbereich hat offen und ist, wer hätte es gedacht, gnadenlos überfüllt. Das NOMA Restaurant ist/war geschlossen, es hatte Gewaltvorwürfe gegen Küchenchef Rédzepi gegeben. Im August sollte es nun wieder öffnen – mit einem neuen Küchenchef, dem Mexikaner Pablo Soto. Der bisherige Küchenchef René Redzepi bleibt Eigentümer und Kreativdirektor des Restaurants, soll aber nicht mehr in den täglichen Betrieb eingebunden sein. Es muss also nicht mehr mit tieffliegenden Pfannen und Kochutensilien sowie mit Ohrfeigen gerechnet werden. Das Menü soll 600 € kosten – tja das liegt im Rentnerbudget nun echt nicht drin.