Visby/Gotland – Loftahammar – Fyrudden – Stegeborg – Mem
Die Tage fliegen nur so dahin. Wir verlassen Gotland nachdem das Sturmtief durchgegangen ist und der Wind moderat aus Nord bläst. Die Wellenhöhe ist mittlerweile auch erträglich; zwischen Gotland und den geschützten Schären liegen über 50 Seemeilen (ca. 95 Kilometer) freier Seeraum, da kann sich schon einiges aufbauen. Fun Fakt: auf der Hinfahrt hatte es uns ziemlich verschaukelt. Achterbahnfahrt. Ein Crewmitglied hat es auf der Toilette ausgehoben und bei der Landung hat’s den Klodeckel gesprengt. Schleudergang halt. Erster Schaden auf der Reise.
Zwischenzeitlich hatten wir einen Stopp in Loftahammar, dann waren wir zwei Tage in Fyrudden. Dort war am Wochenende Hafenfest Hully Gully und Fußball Public Viewing bis zwei Uhr morgens. Da sind nur die Harten am Sonntag raus. Am Montag ging es für uns weiter in Richtung Göta Kanal. Herrliches Wetter. Sonne pur. Wind ganz schwach.
Nächster Stopp war Stegeborg mit seiner alten Schlossruine. Walter weigerte sich, nachdem er den Eintrittspreis von 70 SEK/Person gesehen hatte, noch weitere mittelalterliche Steinhaufen anzuschauen. Gustav Wasas alte zusammengefallene Hütte mit erhaltenem Schlossturm war ihm grad egal.
Von Stegeborg ging’s dann in Mem in den Göta Kanal. Die ersten drei von 58 Schleusen, von haben wir schon geschafft und liegen jetzt als Fotomodell direkt an der Göta Kanal Promenade in Söderköping. Sie ist halt schon schön, die Pille.

































































