Im September 2018

Lange gab es keinen Eintrag mehr. Das liegt daran, dass uns auch dieses Jahr die Gesundheit oder besser gesagt deren Erhaltung auf Trapp hält. Waren es in den letzten Jahren Walters diverse Krankenhausaufenthalte, so sind es in diesem Jahr die meines Vaters. Ein Großteil der Zeit verbringen wir in Kliniken und im Auto auf dem Weg dorthin.
Heute nun einmal eine kleine Abwechslung im Tagesplan. Es ist Wiesenzeit in München und wie jedes Jahr beginnt zeitnah auf dem Cannstatter Wasen als schwäbische Alternative das Volksfest. Dieses Volksfest jährt sich in diesem Jahr zum 200sten Mal. Anlässlich dieses Jubiläums veranstaltet die Stadt Stuttgart ein historisches Volksfest auf dem Schlossplatz. Es gibt zahlreiche alte Buden und Fahrgeschäfte, Drahtseilartisten, Feuerschlucker, Gaukler, eine Hutwurfbude, ein Flohzirkus und einen Vogelbauer.

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Die Fahrgeschäfte sind, so wie wir auch, zwischen 60 und 150 Jahre alt. Wir hatten wirklich schöne Kindheitserinnerungen, waren da doch Kettenkarussell und Boxauto, Raupenbahn und (Mini)Riesenrad. Es gelingt tatsächlich eine Zeitreise zurück ins 19te Jahrhundert des Cannstatter Volksfestes. Ein schönes Fest mit weniger Geschrei und Rambazamba. Kein Ort für Kampftrinker und Ballermänner. Einfach wie früher.

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Mit dem Bulli und den Fahrrädern am Bodensee entlang

Sommer, Sonne, Sonnenbrand. Nicht an der Adria, in der Karibik oder sonst wo in der Ferne, nein in Süddeutschland treffen die Postkartenklassiker der 70iger Jahre in diesem Sommer voll ins Schwarze. Wir beladen den Bulli mit Klamotten, Getränken und ein wenig Essbarem, schnallen die Fahrräder fest und zuckeln los. Unser erster Stopp ist auf dem Wohnmobilstellplatz in Tunau am Bodensee. Völlig unkompliziert wird an der Schranke ein „Parkticket“ gezogen, die Schranke öffnet sich und man sucht sich einen angenehmen Stellplatz. Stromanschluss ist vorhanden und im Preis inbegriffen, Wasser gibt es am Wasserhäuschen. Duschen sind im Duschhaus, Duschmarken gibt es im Biergarten vom Dorfkrug-Hotel. Bei Abreise wird am Kassenautomat bezahlt und fertig.

Bulli in Tunau

Wir lassen unsere mobile Übernachtungseinheit auf dem Stellplatz und fahren mit den Fahrrädern über Lindau nach Bregenz. Der Bodensee-Radweg ist sehr gut ausgeschildert und verläuft hier entlang des Bodensees abseits der Hauptstraßen. In Bregenz schieben wir die Fahrräder in die Großgondel der Pfänderseilbahn, schweben schweißfrei zum Gipfel und genießen eine traumhafte Aussicht über den Bodensee. Auf der Pfänder-Bergstraße düsen wir bergab und peilen zum Abendessen ein, uns aus Bodensee-Segelzeiten bekanntes Restaurant auf halber Höhe an. Leider hat es donnerstags Ruhetag. Mit schlechtem Gewissen gegenüber den sich bergauf quälenden Radfahrern, mit hochrotem Kopf (die mit Tourenrädern) und mit rotem Kopf (die mit E-Bikes) düsen wir vollends bergab nach Lochau und radeln nach „Hause“ zum Bulli. Abendessen gibt es nun in Gohren.

Blick über Lochau am Bodensee

Blick über Lochau am Bodensee

Bregenz am Bodensee

Bregenz am Bodensee

Am nächsten Tag nehmen wir den Radweg über Langenargen, Friedrichshafen, Immenstaad nach Meersburg. Bis Friedrichshafen ist der Radweg separat von der Bundesstraße, danach wird es echt ätzend. Der Radweg verläuft bis zum Schloss Kirchberg entlang der B 31. LKW nach LKW quetscht sich durch Immenstaad und entlang des Sees. Wir versuchen ab Immenstaad alternative Wege zu finden, aber die Wege direkt am See sind den Fußgängern vorbehalten. So lassen wir uns notgedrungen von den Abgaswolken einnebeln und können erst ab Hagnau wieder weg von der Bundesstraße. In Meersburg angekommen mischen wir uns unter die vielen Touristen und lassen uns in den Straßencafés mit Eis und Campari verwöhnen.

Meersburg am Bodensee

Meersburg am Bodensee

Am nächsten Tag fahren wir mit dem Bulli nach Dornbirn/Österreich. Hier ist die Messe Art Bodensee. 65 Galerien aus sieben Ländern zeigen Werke von über 400 Künstlerinnen und Künstlern.
Art Bodensee
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Na ja, so richtig vom Hocker gerissen hat uns das jetzt auch wieder nicht. Die Fotos sind von der Website der Messe – wir hatten mal wieder die Kamera vergessen. Was auch die schlechte Qualität der anderen Fotos erklärt, die mit dem Mobilphone aufgenommen wurden.
Auf der schweizerischen Bodenseeseite fahren wir weiter bis nach Eschenz in der Nähe von Stein am Rhein. Hier auf dem Campingplatz Hüttenberg (verdammt weit oben am Berg) bekommen wir einen schönen Stellplatz für die nächsten Tage. Die Anlage ist sauber wie ein Sternehotel. Die Putzkolonne ist rund um die Uhr am Feudeln und Desinfizieren. Außer, dass die Anlage absolut fahrradfahrerunfreundlich am Berg liegt passt wirklich alles. Brötchendienst, Mini-Supermarkt, Schwimmbad, Bistro und einen traumhaften Blick in Richtung Kreuzlingen/Konstanz. Unser erster Ausflug führt uns nach Stein am Rhein zum Abendessen, wo es uns fast die Füße wegzieht ob der Preise. Schweiz halt.

Stein am Rhein

Stein am Rhein

Am nächsten Tag radeln wir auf der rechten Rheinseite von Stein am Rhein bis nach Schaffhausen. Zweimal fahren wir auf dem Radweg ohne jegliche Kontrolle von der Schweiz nach Deutschland (Gailingen und Büsingen) und wieder zurück. Am Wegrand stehen schwarz-rot-gold angestrichene Holzpfosten und ein Schild mit dem Bundesadler.
Das Rheinufer von Stein am Rhein bis nach Schaffhausen ist ein einziges Strandbad. Teilweise wild, teilweise wie in Gailingen mit allen Annehmlichkeiten wie WCs, Duschen, Liegewiese und Restaurant ausgestattet. Anfangs wundern wir uns, dass uns auf dem Weg und auch mitten in den Städtchen Menschen in Badekleidung, mit Schwimmnudeln, Schwimmgetier unterm Arm und wasserdichten Säcken begegnen. Manche Menschen sind nass, manche trocken. Die Nassen kommen aus dem Rhein und die Trockenen gehen erst in den Rhein. Aktuelle Wassertemperatur 23 Grad, das Wasser glasklar und sauber.

Reiner Rhein

Mit der Strömung lassen sie sich, gesichert mit den Auftriebskörpern, kilometerweit treiben. Auch Schoßhündchen dürfen mit. Im aufgeblasenen Miniplanschbecken treiben sie neben dem Frauchen rheinabwärts. Zu sehen auf dem Bild, der Hund sitzt im grünen Ring. Total entspannt.

Rheinuferpark bei GailingenIDiessenhofen

Rheinuferpark bei Gailingen/Diessenhofen

Diessenhofen am Hochrhein

Gailingen am Hochrhein

In Schaffhausen am Rheinfall ist natürlich der Bär los. Wir reihen uns in den Besucherstrom ein. Der Rhein führt zwar wenig Wasser, aber der Rheinfall ist wahrlich beeindruckend.

Rheinfall in Schaffhausen

Rheinfall in Schaffhausen

In Schaffhausen amüsieren wir uns über das Rhybadi. Ein Rheinbad mitten in der Stadt.

Rheinschwimmbad in Schaffhausen

Rheinschwimmbad in Schaffhausen

Auf dem Rückweg nach Eschenz müssen wir kräftig in die Pedale treten, hinter uns steht eine dicke Gewitterzelle. Das Abendessen unten in Stein am Rhein fällt aus. Als wir den Hüttenberg hochstrampeln sehen wir dass die Warnleuchten am Ufer des Bodensees blinken. Es ist Starkwindwarnung. Regen bekommen wir keinen ab. Es gießt nur kurz auf der deutschen Rheinseite.

Am nächsten Tag muss der 31 Jahre alte Bulli wieder hart arbeiten. Wir treten die Heimreise durch den Hochschwarzwald an. Orte wie Titisee, St. Märgen, Triberg, Alpirsbach etc. liegen auf unserem Zickzack-Kurs durch den Hochschwarzwald. Ab Oberndorf am Neckar haben wir Erbarmen und fahren auf die Autobahn A 81 in Richtung Stuttgart. Wo wir wohlbehalten ankommen und in den nächsten Tagen unseren Sonnenbrand kurieren können.

Schwarzwaldidylle im Hochschwarzwald bei Furtwangen

Schwarzwaldidylle im Hochschwarzwald bei Furtwangen

Waginger See und Chiemsee

Skulpturen Radweg am Chiemsee  Skulpturen von Prof. Heinrich Kirchner

Skulpturen Radweg am Chiemsee
Skulpturen von Prof. Heinrich Kirchner

Kloster Seeon/Seebruck Chiemsee Skulpturen von Prof. Heinrich Kirchner

Kloster Seeon/Seebruck Chiemsee
Skulpturen von Prof. Heinrich Kirchner

Mit den Tourenrädern, ohne Elektromotor zur Unterstützung, fahren wir durch das bergige Chiemgau. Teilweise ist es eine echte Tortur, vor allem wenn wir von grinsenden Radlern in der Altersgruppe 75+ auf ihren E-Bikes überrollt werden. Je länger wir radeln, desto bissiger wird mein Genörgel. Der unvermeidliche Spruch, dass das Fahrrad wohl schneller ist als das Hirn ist auch dabei. Wir reden in 15 Jahren nochmal drüber….
Nach 8 Monaten Radelabstinenz tut mir alles weh. Wir radeln trotzdem unsere geplante Tour. Tettenhausen, Waging, Chieming am Chiemsee, Seebruck, Kloster Seeon und wieder zurück. Ab Seebruck folgen wir dem Skulpturen Radweg mit Skulpturen von Prof. Heinrich Kirchner.
Zum Tagesabschluss gibt es in Waging zur Belohnung Rehmedaillons und einen Kaiserschmarren zum Nachtisch. Und zur Strafe für die Völlerei schickt Petrus uns Regen auf den letzten 5 Kilometern von Waging nach Tettenhausen. Hätten wir jetzt wirklich nicht mehr gebraucht, klitschnasse Klamotten im Bulli sind kein Spaß.

Mattsee/Österreich

Der geniale Ferdinand Porsche wirkte in Österreich bevor er nach Stuttgart zum „Daimler“ ging. Ihm zu Ehren gibt es auch in Mattsee ein Porsche Museum. Ein Besuch ist Pflicht. Legendäre Rennwagen, der original Kaiserwagen und jede Menge alte Porsche-Traktoren sind zu bewundern. (Siehe www.fahrtraum.at)

Hochglanz polierte Porsche Traktoren in Reih und Glied

Hochglanz polierte Porsche Traktoren in Reih und Glied

Die aktuelle Sonderausstellung widmet sich dem T 1 Bulli. Einer der ersten T 1 ging nach Stuttgart zum Autohaus Hahn, das heute noch existiert, und wurde an eine Fassfabrik in Feuerbach verkauft. Dieser Original-Bulli steht nun restauriert in Mattsee.

T 1 Bulli

T 1 Bulli

T 1 Bulli im Porsche Museum Mattsee

T 1 Bulli im Porsche Museum Mattsee

Anschließend machen wir einen Besuch bei der Sunbeam-Werft und kommen mit vielen Tipps und einem Karton voller Ersatzteile wieder raus. Hoffentlich hilft es.

Blick von Mattsee in Richtung Chiemgau/Berchtesgadner Land Kaum zu glauben, dass hier eine Werft hochseetüchtigste Yachten fertigt

Blick von Mattsee in Richtung Chiemgau/Berchtesgadner Land
Kaum zu glauben, dass hier eine Werft hochseetüchtigste Yachten fertigt

Camping an Land

Waginger See

Waginger See


Stellplatz mit festem Boden unter den Füßen

Stellplatz mit festem Boden unter den Füßen


Waginger See

Waginger See

Nicht alles dreht sich um die Sunrise! Nur fast alles. Wir sind mit dem Bulli unterwegs nach Mattsee/Österreich zur Sunbeam-Werft. Wir wollen für unser Problem mit der Ruderlagerdichtung mit den Fachleuten von Sunbeam eine Lösung finden. Da bietet sich ein Zwischenstopp in der Urlaubsregion Chiemgau/Berchtesgadener Land an. Wir entscheiden uns für den kleinen Waginger See und landen in der tiefen bayrischen Idylle. So tief weiß-blau, das kann man gar nicht glauben. Und kochen können die. Zum Reinlegen gut. Bachsaibling mit Salatplatte und Rehmedaillons mit Semmelknödel. Was willst du mehr. Wir genießen den Tag. Probleme? Nicht heute. Dafür gibt es andere Tage.

Finish

Die letzten fünf Tage im Hotel bzw. auf der Werft waren zäh. Uns hätten zwei Tage gereicht, um die Sunrise für de Einlagerung fertig zu machen. Die Reinigungsarbeiten im Schiffsinneren konnten wir im Vorfeld im Jachthafen des Club de Pesca erledigen. Auf der Werft haben wir noch die Außenhaut und den Rumpf abgewaschen und die lackierten Flächen mit AWL Wachs eingeschmiert. Das hat in Curaçao sehr gut funktioniert und wir gehen davon aus, dass wir auch in Cartagena mit dieser Methode erfolgreich sind. Vor der Abreise einwachsen, nach der Rückkehr aufpolieren. Fertig. Das Abhängen mit dicken Planen zum Schutz vor der UV-Strahlung und vor Staub haben wir uns gespart. In Curaçao hatte uns die Werft beim ersten stärkeren Windhauch die Planen weggeschnitten, sodass die Sunrise fast ein halbes Jahr ohne Schutz in der Sonne briet. Das Teak, alle Gummidichtungen, die Kabel u.v.m. haben extrem unter der Hitze gelitten. Hier hat uns die Werft die Sunrise mit einem schwarzen Schleier zum Schutz vor der Sonne verhängt. Schauen wir mal wie der Schleier in sieben Monaten aussieht.

Verschleiert

Verschleiert

Wir fliegen mit einem guten Gefühl nach Hause. Die Sicherheitskräfte der Werft Ferroalquimar sind sehr wachsam, sogar bewaffnet. Sie haben selbst unser Reisegepäck für die Heimreise durchsucht. Wir könnten ja einen Duschkopf oder ähnliches abgeschraubt haben….
Die Heimreise von Cartagena nach Frankfurt ging völlig entspannt los. Das bestellte Taxi* kam pünktlich, der Flieger von Cartagena nach Panama City ebenfalls. Das Boarding für den Weiterflug nach Cancun/Mexiko verlief ebenfalls planmäßig. Als wir dann im Flieger saßen stieg der Blutdruck langsam an. Vor unserem Flieger mussten noch drei andere Flieger raus und wir hatten bereits 15 wertvolle Minuten Verspätung. Nach der Landung in Cancun wurde uns vom Flugbegleiter gesagt, dass wir unser Gepäck abholen müssen und die komplette Prozedur mit Immigration, Zoll, neu Einchecken, Gepäck aufgeben, Boardingpass, Sicherheitskontrolle etc. erneut durchlaufen müssen. Wir kamen 15:15 Uhr an, Condor schließt den Schalter für den CheckIn eine Stunde vor Abflug, also 15:45. Von diesem Zeitpunkt an hatten wir vollen Blutdruck. Raus aus dem Flieger und eine abartige Schlange stand vor der Immigration. Nie, niemals in hundert kalten Wintern wäre das zu schaffen. Wie gut, dass die Mexikaner äußerst hilfsbereit sind. Wir haben uns an die erstbeste offiziell aussehende Dame gewandt und haben unser Problem geschildert. Nach Rücksprache mit dem Officer der Immigration führte sie uns an der kompletten Warteschlage vorbei (gefühlte 1000 tötende Blicke im Nacken) und lotste uns zügig durch die Immigration. Dann standen wir verloren vor dem ruhenden Gepäckband. Und wieder hatten zwei Flughafenbedienstete ein Erbarmen und intervenierten. Der Erste managte doch tatsächlich dass unsere beiden Koffer als erste auf dem Gepäckband erschienen. Der zweite hatte uns zwischenzeitlich aufgeklärt, dass wir vom Terminal 1 noch mit dem Busshuttle zum Terminal 4 zu fahren hätten. Auch das noch! Terminal-Wechsel. Mittlerweile zeigte die Uhr, trotz Turboabfertigung, 15:40. Wir mussten noch mit Sack und Pack durch den Zoll. Auch diese Hürde wurde flott überwunden und der hilfsbereite Speedy Gonzales nahm uns an der Hand und sprintete mit uns durch das komplette Terminal zum Ausgang 8, wo der Shuttlebus um 16 Uhr abfahren sollte. Auf den Bus konnten wir nicht warten, er organisierte uns ein Taxi zum Terminal und der Fahrer wurde über die Dinglichkeit informiert. Kurz vor 16 Uhr und 12 Minuten nach dem der Condorschalter eigentlich hätte schließen sollen standen wir am Counter 41. Noch zwei Personen vor uns! Uff, das war eine enge Kiste und ohne dreifacher Hilfe nie und nimmer zu schaffen gewesen. Vielen Dank an die hilfsbereiten Mexikaner! Jetzt nur nochmals durch die Sicherheitskontrolle gejagt. Hoch interessant für die Sicherheitsleute, weil kein normaler Mensch reist mit 2 Tablets, 3 Mobiltelefonen, einem alten Notebook, einem Reisedrucker und drei Fotoapparaten im Handgepäck. Bereits in Cartagena war es uns zu blöd 10 Wannen mit den elektronischen Geräten zu füllen. Wir nahmen einfach die kompletten Handgepäcktaschen mit den Geräten drin, sowie die Notebooktasche und stellten diese in 3 Wannen. Hat in Cartagena super funktioniert. Kein Auspacken, keine Nachfrage – nichts. Gleicher Versuch in Cancun. Wir sind bereits durch den Personenscanner und wollen unser Handgepäck in Empfang nehmen. Als erstes fährt die Notebooktasche durch den Scanner, vor und zurück, vor und zurück. Der Besitzer der Notebooktasche hat anzutanzen. Walter geht. Die Schlage hinter ihm schüttelt schon den Kopf. Notebook, Litium-Batterie und zwei Mobilphones wandern in zwei Kisten und rollen durch den Scanner. Alles in Ordnung. Nun kommt die Tasche mit dem Reisedrucker, der Litium-Batterie und dem kompletten Ladekabelsalat. Durch den Scanner, vor und zurück, vor und zurück. Der Besitzer der Reisetasche hat anzutanzen. Walter geht. Die Warteschlage fängt an zu murren. Walter packt erneut separate Kisten die unbeanstandet durch den Scanner rollen. Es fehlen noch die Kisten mit den Tablets und die drei Kameras. Wir lassen nichts aus! Die Wartenden wechseln bereits die Spur. Wenn Blicke töten könnten….
Nun zum Gate 64, wo die Schlange von 280 Menschen zum Boarding bereit stand. Wir waren dabei. Uff. Jetzt ganz laaangsam runterfahren! Und ab nach Frankfurt.

*Die Taxifahrer in Cartagena sind echte Schlitzohren. Taxameter gibt es nicht. Wenn die Hotelrezeption das Taxi bestellt wird’s ganz teuer. Jedes Mal, ausnahmslos, mussten wir vor dem Einsteigen das Diskutieren anfangen. Mein Argument: Gestern, am Freitag, am Samstag, am Sonntag, am …. hat es aber 18.000 Cup gekostet und das bezahle ich jetzt auch. Mehr nicht. Palaver, Palaver, Palaver. Dann der Satz von mir: Lo siento, no hablo espanol. Kein einziges Taxi ist ohne uns wieder weg gefahren. Von der Werft zurück zum Hotel, in die Diaspora, war es noch blöder. Wir mussten auf der zweispurigen Straße ein Taxi herbeiwinken. Die Auswahl der Taxis war echt begrenzt. Auch hier das gleiche Palaver. Einen mussten wir um 12.000 Cup (für 3 poblige Kilometer) runterhandeln. Je länger wir in Cartagena waren, desto frecher wurden wir. Touristen abzocken. Nicht mit uns.

Cartagena Endspurt für 2018

Die Sunrise wurde gestern pünktlich um 8 Uhr morgens aus dem Wasser gehoben. Die Mitarbeiter von Ferroalquimar wissen was sie zu tun haben. Ein Lotse holte uns an der Tonne #28 ab und geleitete uns durch die Mangroveninseln und die Flachstellen zur Kranbox. Hier standen bereits vier Mitarbeiter parat und stellten sich persönlich vor: Vladimir, unser Lotse, Luis, Jorge und NN. Ich kann mir leider nur drei Namen merken. Alois A. lässt grüßen. Die Sunrise wurde ausgekrant und provisorisch irgendwo eingeparkt. Die Geschäftsführung von Ferroalquimar fühlte sich in der Pflicht, da wir bereits Anfang April wegen der Einlagerungen vorstellig wurden. Aktuell sind jedoch alle Plätze belegt, sodass wir voll blöd mitten im Hof/Weg stehen. Egal. Noch nicht unser Problem. Wir kommen gut mit unseren To-Do-Listen voran. Wohnen tun wir nicht auf dem Schiff, wir haben uns in ein Hotel 3 km entfernt eingebucht. Die hygienischen Bedingungen auf der Werft sind mir doch zu krass – wussten wir aber vorher. Die Gästetoilette und -Dusche, unisex, befindet sich im Aufenthaltsraum hinter einer Textiltrennwand, die halb ausgerissen ist. Abschließen – Fehlanzeige. Schalldämpfung – Fehlanzeige. Jeder, der im klimatisierten Aufenthaltsraum im Internet unterwegs ist oder Fernsehen schaut, weiß genau was hinter der Trennwand gerade abgeht. Absolut nicht mein Ding. Dankeschön!

Zugang zur unisex Toilette und Dusche

Zugang zur unisex Toilette und Dusche

Gästetoilette und Dusche bei Ferroalquimar

Gästetoilette und Dusche bei Ferroalquimar

Unser Hotel ist in Ordnung. Die Nasszelle hat Internationalen Standard. Ein echtes Problem ist die Verpflegung. Im Zimmerpreis ist kein Frühstück, kein Mittagessen und natürlich auch kein Abendessen enthalten. Soweit kein Problem – wären wir nicht am A… der Welt. Zum Hotel gehört eine Art Autobahnraststätte, wo wir frühstücken und Abendessen könnten. Ja könnten! Wenn nicht alles so furchtbar unappetitlich aussehen würde. Am ersten Abend haben wir einen Hamburger, zum Teil, gegessen. Am zweiten Abend Kekse und Bier. Frühstück gibt es auf dem Schiff – nur habe ich eben alle Vorräte ausgehen lassen. Wir haben noch etwas H-Milch, Müsli, Kaffeepulver, Kekse, Wasser und Bier. Das muss jetzt für die nächsten 3 Tage vollends reichen. Wir könnten uns ja auch ein Taxi nach Cartagena in die City nehmen und dort lecker zu Abend essen. Ja, aber wir sind abends so platt, dass wir keinen Drive mehr haben uns chic zu machen und in die City zu fahren. Zumal die Taxifahrer hier den Schuss echt nicht gehört haben. Für die 3 km von der Werft zum Hotel/Autobahnraststätte zahlen wir einfach 18.000 CUP. Ist jetzt für deutsche Verhältnisse echt nicht die Welt, wohl aber für hiesige Verhältnisse. In Santa Marta kommst du für 18.000 CUP locker mal 30 Km weit.

Cartagena II

Wir hatten eine ruhige Fahrt von Puerto Lindo/Panama nach Cartagena/Kolumbien. Nur in der ersten Nacht hingen noch bedrohliche Gewitter über den San Blas Inseln und dem Darien-Regenwald. Je weiter wir nach Osten kamen, je weniger Blitze und Wetterleuchten sahen wir. Nun sind wir zurück im Feinstaub und Großstadtmief! Wir haben zum Glück wieder einen Liegeplatz im Club de Pesca bekommen und müssen nicht Ankern oder in die halbrenovierte Marina Club Nautico. Es ist saumäßig heiß, noch heißer als in Panama. Da müssen wir jetzt in den nächsten Tagen durch.

Den ersten Aufreger hatten wir auch schon: Gemäß den Behörden in Cartagena, darf die Sunrise nur 6 Monate bleiben. In Santa Marta/Kolumbien hatten wir eine temporäre Import-Lizenz von 12 Monaten, gültig bis 28.02.2019 erhalten. Das Dokument haben wir im Original noch vorliegen. Aber Cartagena will sein eigenes Süppchen kochen. Nichts ist verlässlich hier, das ist schwer zu verdauen.
Wir haben zwar einen Pflicht-Agenten, ohne den hier gar nichts geht, aber wie motiviert der ist, wissen wir nicht. Schauen wir mal, ob wir bzw. er eine Ausnahmeregelung für die Sunrise hinbekommt. Weshalb gehen wir dann nicht nach Santa Marta zurück zum Einlagern? Berechtigte Frage. Aber das ist aus zwei Gründen nicht möglich. Zum Einen bläst der Passatwind dermaßen stark um die Kaps bei Santa Marta, es gibt oft haushohe Wellen im Bereich zwischen Capo Vela und Baranquilla, beides, Wind und Welle genau auf die Nase, sodass es unmöglich ist, nach Santa Marta zurück zu segeln. Zum Anderen bläst es im Hafen von Santa Marta bisweilen mit Sturmstärke aus der Sierra Nevada raus, dass sich schon Stege, mit den Schiffen dran, losgerissen haben. Ein Einlagen an Land ist dort nicht möglich.

Immerhin haben wir unsere Reisepässe mit dem Einreisestempel von heute bereits nach vier Stunden zurück bekommen. Absolut Formel-1 verdächiger Geschwindigkeitsrekord! Das heißt, Walter und ich dürfen auch wieder ausreisen. Immerhin.

P.S. Fleur und Dirk hatten nicht so eine unproblematische Heimreise. Sie sind mit einem Tag Verspätung zu Hause angekommen. Die Koffer sind noch in Havanna/Kuba und Air France hat in Paris den Anschlussflug nach Stuttgart verbockt. Hartnäckig haben sie auch ein Hotel für die fällige Übernachtung verweigert, sodass mal wieder ein Rechtsstreit ins Haus steht. Vollpfosten-Award an Air France!!!

Gastbeitrag Fleur

Panama und San Blas in 18 Tagen

„Oh wie schön ist Panama“
Ein kleines Paradies mit Macken. Es sieht wohl so aus, als würden Dirk und ich vom Jamaika-Phänomen, wie ich es nenne, verfolgt werden. Wir sind meist zu Gast auf der Sunrise in Ländern, die viel Potential haben, es aber leider kaum nutzen. Panama hat eine wunderschöne Natur, eine Artenvielfalt die man sonst kaum irgendwo findet, fruchtbaren Boden und kein Wasserproblem. Leider funktioniert auf dem Festland weder der Tourismus richtig, noch wird das Potential des Bodens genutzt. Einzig der Straßenbau scheint zu florieren. Panama City hat ein wunderbar planloses, jedoch perfekt funktionierendes Busnetz. Für Fremde kaum durchschaubar. Es gibt eine App mit Routen, die ist aber leider zu nichts zu gebrauchen. Es bewährt sich, sich halbwegs durch zu fragen und mit Google Offline Maps die Strecke zu verfolgen um heraus zu bekommen, ob man richtig ist und wo man aussteigen muss. Klappt ganz gut. Es fahren Busse immer und überall hin, in alle Richtungen zu allen möglichen Uhrzeiten. Einen Fahrplan gibt es nicht. Sobald man mal kapiert hat, dass quasi alles über den Busbahnhof Albrook geht kommt man irgendwie durch. Wahrscheinlich deutlich langsamer als die Insider aber immerhin. Dirk und ich haben an unserem Letzten Tag in Panama City die Metro für uns entdeckt. Neu gebaut, modern, Klimaanlage. Eine einzige Linie und mit Fahrplan und Routenkarte. Geht doch! Es besteht Hoffnung. Linie 2 ist im Bau.
Mit Panama City selbst ist man schnell durch. Eine Großstadt mit vielen Hochhäusern und Hotels mit Slum-Vierteln gleich um die Ecke. Man hat eher den Eindruck, dass die Hälfte der Gebäude nicht bewohnt wird, oder (noch) nicht fertig gebaut wurde. Eine Skyline wie mach eine Großstadt in Amerika. Hin und wieder gibt es kleine Highlights, wo jemand mal wirklich etwas durchgezogen und schön aufgebaut und restauriert hat. Die Altstadt wird Stück für Stück renoviert. Es gibt und es entstehen neue Restaurants, Live-Musik, Kunst und schöne Läden. Hoffentlich geht das so weiter. Etwas außerhalb der Stadt findet man das Bio Museum. Ein wirklich sehr gut gemachtes Museum über Vegetation und Artenvielfalt. Es ist sehr modern aufgebaut und man merkt deutlich, dass die Mitarbeiter dort gut ausgebildet sind und über ihr Themengebiet sehrgut Bescheid wissen. Am Ende des Museums wird in einem Raum mit Kurzfilmen auf Panamas wirklich großes Müllproblem aufmerksam gemacht. Wäre vielleicht ein Ansatz alle Schulkassen hier einmal durch zu schicken. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Der Panamakanal funktioniert wie ein Uhrwerk. Schiff nach Schiff geht durch die Schleusen. Es ist beeindruckend, naja weil es eben der Panamakanal ist. Allerdings ist es auch nichts anderes als die Schleusen auf dem Neckar, nur in viel größer. Der Unterschied ist, auf dem Neckar braucht man keine extra Schleusencrew an Bord. Naja, scheint neben den Taxiunternehmen, Busunternehmen und Polizeibehörde(n) in Panama der Top Arbeitgeber zu sein.

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Altstadt von Panama City

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Altstadt von Panama City

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Linienbus

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Linienbus

Von Panama City mit der Panama Railway ging es nach Colon. Die Strecke ist wirklich sehr schön, man sieht einiges von der Natur um den Panamakanal herum. Von Colon aus ging es auf schnellstem Weg nach Puerto Lindo. Zu meiner Freude sind die Duschen in der Marina besser als angekündigt. Ich hatte mich auf das Schlimmste eingestellt. Es geht, man muss zwar schnell Duschen um nicht die ganze Kabine zu überfluten, der Abfluss ist nicht der beste, aber wir hatten schon schlimmeres.

Von Puerto Lindo aus ging es für uns endgültig in die WiFi-freie Zone, ins little Paradise den San Blas Inseln. Von den Kuna Indianern bewohnt und „bewirtschaftet“. Kleine Palmeninseln wohin man schaut, Idylle!

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Man vertreibt sich die Zeit mit Schnorcheln ums Boot rum, Barnickels vom Boot schrubben, schnorcheln, Inselchen gucken, schnorcheln, auf die Insel fahren, schnorcheln, PET Flaschen und Flip-Flops aus dem Weg schwimmen, schnorcheln, auf die andere Insel gehen, schnorcheln, Gemüse beim Vegi-Kuna kaufen, schnorcheln, andere Kuna Verkaufsboote abwimmeln (die mit den armen Lobster), schnorcheln, Molas kaufen bei Venancio, schnorcheln, Ankermanöver Kino, schnorcheln usw. Schwimmhäute und Sonnenbrand sind vorprogrammiert. Das Wasser ist aber der schönste Ort um den Tag zu verbringen, da an Deck die Temperatur gefühlt 10 Grad wärmer ist. Viele Inseln werden von Familien bewohnt, die dort für Touristen Getränke, Ketten, Armbänder oder Molas verkaufen. Bei einigen Inseln muss man eine kleine Gebühr bezahlen, um den Strand zu nutzen. Kauft man allerdings ein Getränk entfällt die Gebühr, wenn man Glück hat (auf der coolen Kuna Insel).

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Kuna Restaurant

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Kuna Fischer

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Kuna Mola Verkäufer

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Meinen Geburtstag verbrachten wir am Strand von Nuinudup „der coolen Kuna Insel“. Hier sind wir direkt mitten in den Sonntagsausflug der Kuna Familie gekommen. Nett wurden wir mit Handschlag begrüßt. Als wir die Schnorchel Maske ausgepackt haben gab es für die Kids kein Halten mehr. Die Maske wurde eingenommen. Obwohl mein Spanisch Vokabular nicht wirklich über eine Unterhaltung wie „Ich heiße…“, „ich komme aus Deutschland“ und ich spreche wenig, wenig Spanisch“ hinaus reicht, buken wir mit den Kindern den Nachmittag lang Sandkuchen, schauten nach den Fischen und Seesternen und bevor wir uns versehen sind wir mitten im Clan Ausflug integriert. Jeder hatte mal den Schnorchel auf (auch die Hälfte der Erwachsenen). Für die Kinderbetreuung, fürs Festhalten der Kinder im tieferen Wasser, gab es Bier vom Kuna Papa. Paddeln können sie irgendwie alle, richtig Schwimmen aber überraschenderweise nicht. Es war ein lustiger Nachmittag mit den netten Kunas.

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Einen Tag später waren wir auf der Insel gegenüber und die Bewohner dort sind geschäftstüchtig und unfreundlich. Dafür gibt es hier ein kleines Riff mit ein paar bunten Fischen zum Schnorcheln. Es ist hier nicht klar ersichtlich, ob das Korallenriff sich erholt (wie der Hamburger Segler behauptet, der seit 10 Jahren in San Blas dümpelt) oder ob es am Absterben ist. Es ist jedenfalls kein sehr großes Riff und die Fische rotten sich zusammen um ein paar Korallen.

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Riff

Einen Abstecher zu einem anderen Ankerplatz haben wir gemacht, konnten aber wegen dem „Hai-Moment“ und dem „Müllproblem“ nicht dort zum Schnorcheln bleiben. So ging’s wieder zur altbewährten Stelle zurück. Man kann hier beim Schnorcheln einiges entdecken. Ab und zu schwimmt ein Rochen vorbei oder ein Schwarm bunter Fische. Babysepia mit den coolen gelben Augen kann man sehen, aber seltener und eher von Deck aus, da sie sehr scheu sind. Leider hält sich die eine Schildkröte, die ab und zu an der Wasseroberfläche zu sehen ist gut versteckt. Besser ist das, denn die Kunas essen und jagen Schildkröten. Am Rumpf der Sunrise sind freundliche kleine Fische die sofort da sind, sobald der Anker gefallen ist. Am Strand findet man jede Menge Seesterne, diese sind völlig harmlos. Man soll sie nicht aus dem Wasser nehmen und nicht umdrehen. Wir lassen sie einfach in Ruhe. Die Kuna Kinder allerdings hatten Spaß daran, die Seesterne alle auf einem Haufen zu sammeln und dann zu schauen, welcher der schnellste ist, der davonkriecht. Seesterne sind zwar tiefenentspannt, mögen es aber verständlicherweise überhaupt nicht auf einem Haufen gestapelt zu werden.

Die Abende verbringen wir mittlerweile weniger mit Mexican-Train spielen, seit diesem Jahr wird mit Mama SkipBo und Uno gespielt.

Schneller als man glaubt vergehen die Tage zwischen den Inseln. Viel zu schnell ging es aus dem Palmenparadies zurück nach Puerto Lindo. Der Countdown läuft. Viel zu tun steht nicht mehr auf der Liste. Noch einen wirklich guten Abstecher zu Sandra ins Bamboo Guesthouse zum Fisch essen, Gin Tonic trinken und schlafende Kolibris gucken.
Papa muss überredet werden um mit dem Dinghy durch die Mangroven zu fahren um „mal zu gucken“ bei der Panamarina nebenan. Das entpuppte sich als kleiner Chaos-Trip, der Motor wollte nicht mehr wie wir wollten und wir paddelten durch die Mangroven. Der Vorteil: Die bunten Krebse sind etwas langsamer verschwunden als auf dem Rückweg wo der Motor wieder lief. Die Stimmung war trotzdem im Keller. Was willst machen, das Ding ist eben zickig. Echt mieses Dinghy und Motor Karma auf der Sunrise?!? Zur Strafe wird das Dinghy geputzt, weggeräumt und der Motor darf weiter zickig am Heck hängen.

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Mangroven Tunnel

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Mangroven Tunnel

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Mangroven Tunnel

Für uns heißt es jetzt leider langsam Koffer packen. Wir bleiben noch eine Nacht in Panama City im Hotel, um nicht das abenteuerliche Bus System und das Flughafen Gedöns an einem Tag zu haben. Eine gute Entscheidung wie sich herausstellt….

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Panama City

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Panama City bei Nacht

The way home. Fortsetzung folgt.