Die Marina le Marin will uns loshaben. Wir dürfen nur noch bis Mittwoch, 04.02.2015 bleiben. Keine Verlängerung möglich und auch keine Mooringbojen verfügbar. Ankern wäre die einzige Möglichkeit noch hier in Bucht von Le Marin zu bleiben. Das ist aber keine Alternative. Wir hatten einen Mietwagen für die Zeit vom 04.02. bis 11.02.2015 reserviert, aber das Schiff und auch das Dinghy den ganzen Tag über unbeaufsichtigt zu lassen machen wir nur, wenn wir in einer Marina liegen. Ich war das erste Mal seit Monaten richtig wütend, als ich aus dem Marinaoffice gekommen bin und habe zuerst die Mietwagenreservierung storniert. Wir werden hier am Mittwochvormittag weggehen müssen und uns Martinique eventuell erst später im Jahr von Land aus anschauen.
Am Sonntagabend war unsere kleine Welt noch in Ordnung. Die Crews von der Penny Lane und der Neptune hatten zum Stegkonzert eingeladen. Vanessa und Pete mit der Gitarre und Gary mit dem Saxophone.

Es war eine gelungene harmonische Stegparty. Walter hat unsere Induktionskochplatte aufs Achterschiff gestellt und mehrere Portionen Kaiserschmarrn zubereitet (Päckchen-Kaiserschmarrn von Dr. O.) und mit Apfelmus an die Zuhörer verteilt. Er bekam ein dickes Lob. Selbst unsere Österreicher von der Themi haben den Kaiserschmarrn durchgehen lassen. Doch, die Rally-Gemeinschaft löst sich jetzt so langsam auf. Gestern ist die dänische Crew weiter (Stegparty verpasst – selber Schuld), heute ist Themi raus.

Yveline und Luc gehen morgen.

Wir haben heute unseren Außenborder fürs Dinghy getestet. Er war seit den Kanalinseln nicht mehr im Einsatz, hat bei der Überquerung hinten im Heckkorb seinen ganzen Treibstoff verloren, ist aber nach zweimaligem Anziehen angesprungen. So muss es sein. Unser faltiges Großsegel haben wir kurz vor Sonnenuntergang ebenfalls klariert. Wir haben es komplett runtergenommen und neu in die Mastschiene eingezogen. Beim Einrollen des Segels hatten wir wieder genau das gleiche Theater wie auf See draußen – Falte drin. Nichts geht mehr. Zornesfalten in Walters Gesicht. Bootsmannstuhl u.s.w., die ganze Prozedur eben. Es ist so, dass wir das Segel künftig nur noch unter Zug einrollen werden, dann kann sich wenigstens keine Falte reinziehen. Ob das so gut für das Material ist, wird sich zeigen.
Abschlusstag
Samstag, 31.01.2015
Wir hatten seit Freitag einen Gast an Bord. Judy, Freundin des Calypso-Skippers hatte schon vor längerer Zeit einen Flug nach Martinique gebucht und ist am Donnerstagabend in Fort-de-France angekommen. Die Calypso war da noch fast 300 Seemeilen vom Ziel entfernt. Judy kam trotzdem mit dem Taxi zum Hafen und hatte Glück, dass die Roxy-Crew noch wach war. Die Nacht von Donnerstag auf Freitag schlief sie im Cockpit der Roxy. Da dies ein unmöglicher Zustand war, haben wir kurzerhand unsere Wurfkoje (Vorschiff) ausgeräumt und Judy bei uns einquartiert. Die Nachrichten und Positionsangaben von der Calypso waren chaotisch und verwirrend. Kathy von der Rallyorganisation war schon richtig genervt – Judy aber auch. Irgendwann hatte Victor wohl ein Mobilfunknetz und konnte sich per Mobilphone melden. Die Calypso ist doch noch am Samstag mit dem letzten Tageslicht hier eingelaufen. Walter und ich haben die Ankunft gar nicht mitbekommen, weil wir von Yveline und Luc eingeladen wurden, mit ihnen zusammen zur Anse d´Arlet zu fahren. Die Beiden haben dort vor über 30 Jahren für 18 Monate gelebt und gearbeitet. Ihr schönes ehemaliges Häuschen direkt am Strand ist jetzt ein Souvenirladen und im Garten ist ein Kiosk mit Holzbänken.

Auf dem Weg dorthin hat Luc für uns zwei Fotostopps eingelegt und uns über die Besonderheit des Rocher du Diamant informiert.

Am Abend hatte der Tourismusverband die Odyssey Teilnehmer zur Abschluss- und Abschiedsveranstaltung eingeladen. Es gab wieder Rumpunsch und Fingerfood, einige kurze Reden und Ehrungen für die einzelnen Teilnehmer. Irgendwann taten uns die Füße weh, wir hatten keine Lust auf weiteren Rumpunsch so verzogen wir uns mit Markus (Themi) auf die Sunrise. Die laute Livemusik in der Marina hätte uns eh nicht schlafen lassen, so saßen wir noch bis weit nach Mitternacht im Cockpit. Karl und Michael kamen auch noch dazu und wir konnten noch wertvolle Tipps zur Konfiguration des Autopiloten bekommen. Ab Sonntag wird sich die Gruppe langsam auflösen. Wir werden ab Mittwoch einen Mietwagen haben und selbst die Insel erkunden.
Angekommen!

Mittwoch, 28.01.2015, mitten in der Nacht um 2:46 UTC. Lokale Zeit: 23:46 Dienstagnacht. Nach dem Zieldurchgang sind wir direkt nach rechts abgebogen und haben uns im Schneckentempo dem Ankerfeld von St. Anne genähert. Tausende von Lichter am Strand, Bassgewummer und Lightshow im Club Med, aber wo verdammt sind die Ankerlieger. Nach einer gefühlten Stunde wollte Walter wieder raus aufs Meer und bis zum Tagesanbruch mit der geringsten Besegelung die Küste rauf und runter butschern. Darauf hatte ich nun wirklich keine Lust mehr. Irgendwann ist gut und eine ausgedehnte Mütze Schlaf ist dran. Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her – bei uns war es ein weißes Licht, das ca. 15 Meter über dem Meer hin und her gependelt ist. Musste ein Ankerlieger sein. Weitere schwankende Lichtlein konnten ausgemacht werden und so fiel der Anker auf 5 Meter Wassertiefe. Ein ausgedehnter und wohlverdienter Schlaf bis morgens um 8 Uhr (lokal time) folgte. Unsere Ankunft in der Marina le Marin hatten wir über Funk für 10 Uhr avisiert. Wohlweislich nahmen wir noch ein reichliches Frühstück zu uns, eigentlich so gar nicht unsere Gewohnheit. Wir waren vorgewarnt! Es ist üblich, dass die Atlantiksegler mit Planters-Punch (Zusammensetzung: Rum, Rum, Rum, Zitrone, Fruchtsaft, Gewürze) begrüßt werden. Doch ein guter Grund die Gewohnheiten zu ändern! Der Empfang war überwältigend. Alle Segelfreunde, die bereits angekommen waren, sind trötenderweise zum Steg gekommen, sowie Kathy und Roger von der Rallyorganisation. In deren Schlepptau zwei Vertreterinnen des Tourismusbüros, bewaffnet mit den legendären Rumpunsch. Michael von der Themi kam am Längssteg noch als Deckshand für die letzten 10 Meter mit zu uns aufs Schiff um beim Anlegen zu helfen. Rückwärts in die Box und am Bug vorne an der schwimmenden Boje festmachen und die Heckleinen am Steg. Zu zweit fast unmöglich. Danke Michael! So gesehen war unsere spätere Ankunft für die Gesundheit (speziell die der Leber) gut, weil Roxy und Themi machen diese Prozedur seit 5 Tagen. Täglich! Es kommen noch im Tagesabstand: Penny Lane, Neptun, Vagaluga und Calypso! Na denn Prost. So viel zu Thema Frühstücksgewohnheiten. Flexibel wie wir sind, tauschen wir kurzerhand das Frühstücksgetränk aus. Wenn der Pegel sich dann wieder soweit auf Normal eingestellt hat, kommt der Abend und die Happy Hour in den umliegenden Bars. Am Ankunftsabend wurden die Odysseyteilnehmer vom Tourismusverband zur Party in der Mangobar eingeladen. Es gab Pastetchen, Schinkenspießchen, Fleischbällchen und sonstige leckere Kleinteilchen und natürlich auch das Nationalgetränk in allen möglichen und unmöglichen Mischungen. Flaschenweise! Zur Selbstbedienung. Ich blieb wohlweislich beim Bier und das war auch gut so.
27.01.2015 – 50 Meilen bis zum Ziel!
Tag 19 der Odyssey
Sonntag, 25.01.2015
Seit gestern, Samstag, 24.01.2015 haben wir wieder Passatwinde die wirklich zum Segeln reichen. Wir sind seit Samstag wieder mit ausgebaumter Genua und gerefftem Großsegel, gesichert mit dem Bullenstander, im Schmetterlingsstil unterwegs. Das war nie unsere bevorzugte Segelstellung. Auf dieser Strecke fahren wir die Schmetterlingsvariante zum ersten Mal. Sie funktioniert, weil wir so platt vor dem Wind segeln können. Das Großsegel ist mit der Schot und dem Bullenstander festgeknallt, sodass hier nichts passieren sollte. Die Genua steht ausgebaumt auf der anderen Schiffsseite. Einzig die Halsen sind aufwändig. Zuerst holen wir das Großsegel langsam mittschiffs, in dem Walter die Schot dichtkurbelt und ich die Bullenstanderleine mitfiere. Das Großsegel reffen wir dann kurzzeitig ein Stück ein, damit wir in Ruhe auf dem Vorschiff arbeiten können. Dann geht Walter aufs Vorschiff, ich muss die Genuaschot fieren und gleichzeitig das Segel Stück für Stück einrollen. Dann wird der Topnant (die Leine, die den Spibaum im rechten Wickel zum Mast hält) gefiert, damit Walter den Spibaum greifen kann und z.B. die backbordseitige Genuaschot auspicken, den Spibaum auf die andere Vorstagseite hieven und die steuerbordseitige Genuaschot einpicken kann. Wenn die neue Schot eingepickt ist, wird der Topnant wieder durchgesetzt. Der Spibaum steht jetzt auf der anderen Schiffsseite, der Kurs kann geändert und die Genua wieder ausgerollt werden. Der nächste Schritt ist das Großsegel wieder auf den neuen Bug zu stellen. Walter darf wieder aufs Vorschiff um die Leine für den Bullenstander neu zu legen. Wir lenken die Leine vorne an der Bugklampe nur um und belegen den Rest auf einer Winsch im Cockpit. Das Großsegel wird wieder auf die gewünschte Größe ausgerollt und aufgefiert, gleichzeitig wird die Bullenstanderleine dichtgekurbelt, damit die ganze Prozedur kontrolliert und ohne Einrucken über die Bühne geht. Meistens klappt das auch so wie beschrieben. Richtig stressig wird es, wie gestern früh (noch vor dem Frühstück), wenn sich das Großsegel weder aus- noch einrollen lässt! Da stand es nun zu einem Drittel und wir konnten deutlich erkennen, was die Ursache für dieses Malheur war. Wir haben einen Rollmast und das Segel wird zum Bergen und Verkleinern in den Mast gerollt. Unser Segel hat auch längsseitige Segellatten zur Versteifung und eine dieser Latten hatte sich etwas aus der Lattentasche herausgearbeitet, sich beim Einrollen verhakt und eine riesige Falte über die komplette Segellänge bis zum Masttop verursacht. Diese Falte hatte sich nun in der Mastnut verkeilt, sodass nichts mehr ging. Zuerst hat Walter versucht, auf dem Großbaum und Spibaum stehend, die Falte von Hand rauszuziehen. Erfolglos. Der Versuch mit dem Kochlöffel die Falte in die Mastnut zu stopfen gelang müßig, auf einer Länge von einem knappen Meter – da waren es nur noch 12 Meter. Entweder ohne Großsegel weiter bis Martinique oder Walter in den Bootsmannstuhl und ab in den Mast. So haben wir es auch gemacht. Der Bootsmannstuhl ist allemal sicherer als an den Wanten eingepickt auf dem Großbaum rumzuturnen. Hochgezogen mit dem Spifall und gesichert mit dem Kutterfall musste er, bewaffnet mit der Gemüseraspel, den Mast entlang hochgezogen werden. Nur gut, dass wir elektrische Winschen haben, das hat zumindest dieses Manöver etwas erleichtert. Mit der stabilen Gemüseraspel hat er Stück für Stück, im Bootmannstuhl baumelnd und mit den Beinen in den Wanten verkeilt, das Segel in die Mastnut gerammt. Ich habe abwechselnd die Großsegeleinhole und die -ausholeleine gezogen und lose gelassen. Nach drei Stunden hatten wir es so weit geschafft, dass sich das Großsegel zu 75 % ausrollen ließ. Die letzten Meter zu Masttop bleiben nun bis Martinique gefaltet im Mast. Dort sehen wir weiter. Den Tipp mit dem Kochlöffel verdanken wir übrigens Heinz aus Emden, den wir in Las Palmas kennen gelernt haben und der auf seiner Calypso genau das gleiche Rigg hat. Er hatte dieses Malheur mit den Falten auch schon und weiß auch von anderen Seglern mit dieser Konfiguration, dass das wohl jeden einmal trifft – also ich brauche das definitiv nie nie mehr. Und Walter schon gleich gar nicht. Ach ja, vielleicht wundern sich einige, dass wir nicht mit dem Parasailor segeln. Walter hat die Schnauze gestrichen voll, von diesem 125 m² Leichtwindsegel. Einen ganzen Tag hat er sich bei Leichtwind um die 5 Knoten damit rumgeärgert, sodass bei ihm das Segel jetzt durchgefallen ist. Ab 10 – 12 Knoten Wind von Achtern laufen wir mit der Schmetterlingsvariante auch 5 – 6 Knoten. Deshalb will er den Parasailor nicht mehr Setzen, auch weil das Bergen so ein mordsmäßiges Geraffel ist, nicht bei Leichtwind unter 7 Knoten, sondern ab 10 Knoten wird das Bergen zum ultimativen Stress. Vielleicht sind wir auch einfach nicht für dieses Segel geeignet. Bei der konventionellen Schmetterlingsvariante kann vom Cockpit aus sowohl die Genua als auch das Großsegel verkleinert oder vergrößert werden, ohne dass man auf dem Vorschiff rumturnen muss. Das Halsen s.o. ist halt etwas zeitintensiv. Er will den Parasailor verkaufen, bei mir hat er noch eine Chance verdient. Warten wir es ab.

Tag 17 der Odyssey
Samstag, 24.01.2015 Noch 500 Seemeilen bis Martinique
Die 6-Personen-Crew mit der 49er Najad, die den offiziellen Rallystart nicht abwarten konnte oder wollte und einen Tag früher rausgefahren ist, ist heute Mittag in Martinique angekommen. Wir hängen seit zwei Tagen in der ätzenden Flaute und hätten auch lieber einen Tag mehr Starkwind und einen Tag weniger Flaute gehabt. Die Strecke, die wir während der ersten Woche machen konnten, war ganz gut. Obwohl wir in den Nächten die Segel bis auf ein Minimum reduziert hatten. Kein Risiko auf dem Atlantik, das war von Anfang an unsere Vorgabe. Damit kein Konkurrenzdenken aufkommt, haben wir uns die Platzierungen der anderen Teilnehmer von der Regattaleitung gar nicht mitteilen lassen. Wobei ich insgeheim gehofft hatte, dass die 57er Beneteau die Najad noch einholt. Mit Markus und Michael habe ich mich ab und zu per Email ausgetauscht. Leider hatten die Beiden gleich in der ersten Woche das Pech, dass das Spifall gerissen ist und sie ihren Turbo, den 250mČ Parasailor nicht mehr setzen konnten. So sind sie jetzt auch mit konventioneller Besegelung, mit Großsegel und Genua unterwegs – und das ist auf den Vorwindkursen nicht so prickelnd, vor allem wenn man die Genua nicht ausbaumen kann. Die Genua flappt und knallt bei Schwachwind dermaßen, dass sie aktuell nur noch mit dem Großsegel unterwegs sind. Auf jeden Fall drücken wir allen Teilnehmern, die noch unterwegs sind die Daumen, dass sie bald und sicher ankommen. Uns wünsche ich das auch. Auch hoffe und wünsche ich mir, dass wir das Setzen und Bergen des Parasailors zu zweit besser hinbekommen. Zu Zweit ist das schon ein ziemlich heftiges Geraffel mit den 4 Leinen, dem Spifall, der Bergeleine und überhaupt. Jeder von uns bräuchte vier Hände, mindestens. Wir müssen schon noch mindestens 100 Meilen unter Segel zurücklegen, Flaute hin oder her. Ganz einfach aus dem Grund, weil der Diesel nicht für die restlichen 500 Meilen reicht.
Tag 15+16 der Odyssey
Bleierne Flaute. Gestern, am Donnerstag, 22.01.2015 hatten wir zumindest bis zu 8 Knoten Wind. Heute nichts. Selbst der Parasailor hängt wie ein nasser Sack am Fall. Wir versuchen den ganzen Tag wenigstens ein bisschen Wind einzufangen. Versuchen, das Segel mit dem Spibaum zu fahren, versuchen es mit dem 4-Leinen-System – alles sch… Walter ist ziemlich angenervt.
Ich habe heute zwischendurch zwei Roggenmischbrote gebacken. Mal sehen, ob das wenigstens geklappt hat. Sie riechen zumindest fertig. In der Nacht werden wir den Motor nehmen, um wenigstens etwas Strecke in die richtige Richtung zu machen.
Tag 14 der Odyssey
no news – are good news.
Tag 13 der Odyssey
Dienstag, 20.01.2015
Langsam, aber stetig kommen wir voran. Der Passatwind ist schwach, um die 10 Knoten. Heute haben wir in der Mittagsflaute für 2 Stunden mit dem Motor mitgeschoben und dabei auch gleich die Batterien geladen. Warmes Duschwasser hat es nebenbei dann auch noch gegeben. Jetzt riecht es hier wieder frühlingsfrisch. Ansonsten gibt es nichts Neues zu berichten.
Tag 12 der Odyssey
Montag, 19.01.2015
Seit heute 18:00 Uhr haben wir weniger als 1000 Meilen bis zum St. Lucia Channel zwischen St. Lucia und Martinique. Der Passatwind ist jetzt stetiger und nicht mehr so böig. Wir haben allerdings auch nur zwischen 12 und 15 Knoten Wind aus Ostsüdost. Die Windfahnensteuerung steuert heute nicht sehr zuverlässig, sie mag einfach ein ausgebaumtes Vorsegel und ein Großsegel, das mit dem Bullenstander gesichert ist, nicht.

In der Nacht muss wieder der Autopilot übernehmen, der steuert zuverlässiger. Wir wollen ja nicht noch mehr Strecke machen, als unbedingt nötig. Die Wellen haben auch extrem abgenommen. Wenn ich daran denke, welche Berge in den ersten 9 Tagen von hinten auf uns zugerollt kamen – nein, ich will nicht daran denken. Gut dass es jetzt so ist, wie es ist.


