Nordseeinsel Juist_2016_6

Lust auf Krabbenbrötchen? Ja, immer. Das Problem ist, dass die Fangquoten in diesem Jahr miserabel sind und der Preis für frische Nordseekrabben in die Höhe geschnellt ist. Aktuell 7,80 Euro für 100 Gramm. Entsprechend auch die Preise für das beliebte Krabbenbrötchen mit Cocktailsauce.
Auf Juist sind die Krabbenbrötchen bei Mensch und Tier trotzdem nach wie vor gleichermaßen beliebt.

Achtung!
Mensch (nicht wir) hat ein Krabbenbrötchen to go gekauft und bewegt sich in Richtung Strandpromenade. Die Möwe reagiert pfeilschnell und schlägt dem Mensch das Brötchen aus der Hand. Hund ist leider reaktionsbehindert, da angeleint, aber giert ebenfalls nach dem beliebten Futter.

Juist Moewe und Hund

Die beiden einigen sich, Möwe bekommt das Brötchen und Hund die Krabben, das Salatblatt und die Cocktailsauce.

Juist Moewe und Hund 2

Die ganze Aktion hat weniger als eine Minute in Anspruch genommen und hat zu großem Gelächter und Schadensfreude geführt. Was lernen wir daraus? An der Küste nie Essen to go! Insgeheim wünsche ich mir ja, dass die Flugratten (Tauben) in den Großstädten von den Möwen lernen, damit die Unsitte des Essens und Trinkens to go in den Fußgängerzonen reduziert wird. Selbst als Nichtesser ist man in den Fußgängerzonen mittlerweile Senf- und Ketchup Flecken gefährdet.

Spiel Satz und Sieg

Nordseeinsel Juist_2016_5

Das Müllproblem der Ozeane ist auch an den Juister Stränden sichtbar. Die Inselgemeinde hat an allen Strandaufgängen Gitterboxen bereitgestellt und bittet die Strandbesucher angeschwemmten Müll mitzunehmen und in diesen Müllboxen zu entsorgen. Selbst am östlichsten Inselende, das von wenigen Besuchern frequentiert wird, steht eine dieser Boxen. Gut gefüllt wie man sieht.

Strandmüll

Wir finden eine PET-Flasche aus England, eine Schnapsflasche aus Russland und weitere PET Flaschen ohne Banderole. Insgesamt aber ist der Strand hier sehr sauber, keine Teerklumpen und kein sonstiger Müll.

Juist, östliches Inselende

Juist, östliches Inselende

Unser Segelfreund Marcel von der S/V Chulugi (www.chulugi.de) hat über das Müllproblem in Brasilien am 01.07.2016 einen Bericht geschrieben und alle Segler dazu aufgerufen den Müll an den Stränden aufzusammeln und zu entsorgen. Hier ein Auszug aus seinem Bericht:

Cleaning Beaches #1 – BBQ am aufgeräumten Strand
von Marcel | Eingetragen bei: An Land, Brasilien, Segelroute
Am liebsten ankert man natürlich vor schönen Stränden. Man hat die Fotos der Reiseführer im Kopf, die weißen Sand zeigen, türkisfarbenes Wasser, grüne Palmen und kristallklare Bäche, die über den Sand ins Meer fließen. Doch wenn man anlandet, stapft man schon an der Brandungslinie durch schwimmende Plastiktüten und Reste von Fischernetzen. PET-Flaschen, Flipflops, Kinderspielzeug, Joghurtbecher, Verpackungsfolien, usw. zeigen die Hochwassermarke an. Und dahinter findet man Bierdosen, Töpfe, zertrümmerte Glasflaschen, ganze Tüten mit Müll, die offensichtlich zu viel Arbeit bereiteten, sie wieder mitzunehmen. Viele Leute, ich würde sogar sagen: die meisten Menschen interessiert es nicht, wie es in ihrer unmittelbaren Umgebung aussieht. Daher kann man die Reste des BBQ auch einfach liegen lassen. Der eigene Vorgarten sieht ja genauso aus.
Uns interessiert das schon. Daher möchten wir alle Segler zur Aktion Cleaning Beaches aufrufen. Wir möchten an sauberen Stränden anlanden. Also haben wir uns vorgenommen, immer eine Mülltüte im Dingi griffbereit zu haben, falls ein Strand so vorgefunden wird, wie dieser hier gegenüber von Paraty. Falls ihr auch lieber an Stränden ohne Müll spazieren geht, mit euren Kindern oder Hunden spielt oder ein Picknick veranstaltet, dann macht mit. Es sind nur wenige Handgriffe und der Strand ist (zumindest für die nächste Zeit) wieder sauber

Bild von Marcel, Strandmüll in Brasilien

Bild von Marcel, Strandmüll in Brasilien

Nordseeinsel Juist 2016_3

Es ist einfach schön hier.

Pano Juist

Die Gemeinde bietet viel für den sportbegeisterten Gast. Heute war der Insellauf, der publikumswirksam direkt am Kurplatz gestartet wurde. Statt mitzulaufen sitzen wir am Kurplatz bei Currywurst und später im Café beim Kaltgetränk und feuern die Läufer an. Gesundheitspflege sieht anders aus.

Juist Insellauf (1)

Der Ausklang des Tages findet bei Vollmond auf der Strandpromenade statt.

Juist 2016 2 (67)

Nordseeinsel Juist_2016_2

Ein windstiller Sommertag auf Juist ist selten. Eine lange Strandwanderung bietet sich an, außerdem waren alle Strandkörbe bereits vermietet, sodass sich ein gechillter Strandtag von selbst erledigt hatte. Wir gehen vom Loog aus seeseitig fast unendlich an der Wasserkante entlang, bis wir am westlichen Ende der Sandbank ankommen. Eigentlich ist es verboten aufs Billriff rauszulaufen. Eigentlich ist uns heute mal egal, denn wir sind zwischenzeitlich erfahren genug, um mit den Tiden umzugehen. Tiden-Berechnung heißt das im Seglerjargon. Um 18 Uhr ist Niedrigwasser, also laufen wir mit dem ablaufenden Wasser völlig risikolos mit.

Endlose Weite am Billriff

Endlose Weite am Billriff

Es zeigen sich einige neugierige Meeresbewohner im Wasser und auf der Sandbank.

Seehund am Billriff

Seehund am Billriff

Die Bilder sind mit großem Zoom aufgenommen – wir haben die Tiere in keiner Weise gestört oder verscheucht.

Seehunde am Billriff

Seehunde am Billriff

Auf dem Rückweg machen wir in der Domäne Bill einen Verpflegungsstopp und erholen uns im Strandkorb auf der neuen Sonnenterasse. Am frühen Abend sind wir zurück im Loog und wechseln auf das Fahrrad, als schnelleres Fortbewegungsmittel, um noch ins Dorf zu fahren. Der Seglerhafen zieht uns magisch an. Uns wundert doch, wie voll er ist. Er kann von Booten mit Festkiel und Tiefgang über 1,30 m gar nicht angelaufen werden. Zweieinhalb Stunden nach Niedrigwasser ist immer noch kein Wasser im Hafen, nur Schlick.

Seglerhafen Juist, 2 Stunden nach Niedrigwasser

Seglerhafen Juist, 2 Stunden nach Niedrigwasser

Kurz vor Sonnenuntergang (heute 21:48 Uhr) ziehen wir zum Fotoshooting an den Loog-Strand.

Juist 2016

Juist 2016

Nordseeinsel Juist_2016

Angekommen und den Sommer im Gepäck mitgebracht!

Haus Likedeeler, Juist

Haus Likedeeler, Juist

Juist, Zentrum (unsere Lieblingslokation)

Juist, Zentrum (unsere Lieblingslokation)

Juist, Billstraße

Juist, Billstraße

Immer wieder schön: der 17 Kilometer lange Puderzucker-Sandstrand (Nachteil: das Wasser ist a...kalt)

Immer wieder schön: der 17 Kilometer lange Puderzucker-Sandstrand (Nachteil: das Wasser ist a…kalt)

Standortwechsel

Nein, die machen keinen Urlaub, die verlagern nur ihren Standort (Zitat von Dieter)
Aktuell sitzen wir auf der Juistfähre um auf unserer Lieblingsinsel ein paar Tage zu verbringen.
Die letzten zwei Wochen waren wir in Stuttgart und Umgebung aktiv. Fischmarkt auf dem Stuttgarter Schillerplatz, Festival der Kulturen auf dem Stuttgarter Marktplatz, Jazz beim Dulkhäusle auf dem Schurwald, Schorndorfer Woche (mit dem Fahrrad), 60. Geburtstag von Sylvia und Ali, Stadtbummel durch Stuttgart mit Renate und Dieter. Musik lockte uns in den Innenhof des Alten Schlosses; auf den zwei Galerien im Innenhof standen 200 Bläser „Extra starkes Blech“ der Stuttgarter Kirchengemeinden und übten für das Abschiedskonzert für ihren Dirigenten. Es war so beeindruckend, dass wir uns über eine Stunde dort aufhielten. Natürlich hatten wir wieder keine Kamera dabei. Mit dem Smartphone haben wir ein Video gemacht, wir werden versuchen dieses zu bearbeiten und auf Vimeo hoch zu laden.

Innenhof Altes Schloss Stuttgart Generalprobe "Extra starkes Blech"

Innenhof Altes Schloss Stuttgart
Generalprobe „Extra starkes Blech“

The Floating Piers

Lago Iseo

Am Mittwoch war es dann soweit. Wir begaben uns zum Iseo See um übers Wasser zu gehen. Wir hatten am Vorabend in Brescia bereits einige Informationen aufgeschnappt und selbst noch im Internet recherchiert. Die Anreise zu The Floating Piers mit dem eigenen Auto ist problematisch. Die Massen strömen auch wochentags zum Iseo See, wo Christo die geniale Idee verwirklichte, Menschen übers Wasser gehen zu lassen. Geboren wurde die Idee bereits 1970, als Christos Ehefrau Jeanne-Claude noch lebte. Die Floating Piers sind Christos erstes Großprojekt nach dem Tod von Jeanne-Claude im Jahr 2009. 220.000 Polyäthylen-Schwimmkörper sind zu einem drei Kilometer langen, mit 100.000 m² gelbem Stoff überzogenen Schwimmsteg zusammen gefügt. Für 16 Tage können die Besucher von Sulzano aus zu den Inseln Monte Isola und Isola di San Paolo gehen. (Weitere detaillierte Infos bietet das Internet)
Wir fuhren nun zunächst mit dem Auto von Brescia aus einige Kilometer in Richtung Iseo See zum Franciacorta Outlet Village. Dort gibt es genügend Parkplätze und einen Shuttle-Bus nach Sulzano zu den Floating Piers. Parkplätze gab es im Outlet Village satt, aber den Shuttlebus hätten wir vorbuchen müssen. Genau so wie die Schiffszubringer zur Monte Isola oder nach Sulzano. Wenig Chance spontan einen Platz zu ergattern. Eine Gute Möglichkeit zum See zu kommen ist der Trenord Zug Nr. 187, der ab Mailand fährt und an jedem Misthaufen hält. Diese Option ließen wir noch offen. Wir fuhren mit dem Auto weiter in Richtung Iseo See. Irgendwann werden sie (die Polizei, die Guardia Zivil, Guardia Nacional, der Zivilschutz und die vielen freiwilligen Helfer) uns schon aufhalten, zurückschicken oder idealerweise in einen Parkplatz leiten. Sie leiteten uns zu einem Parkplatz in Provaglio, 10 Km vom See entfernt. Von hier aus fahren ebenfalls Shuttlebusse. An den Haltestellen standen Massen von Menschen und jeder Bus nimmt an seinen vier bis fünf Haltestellen jeweils nur 20 Personen mit. Wir hatten gute Chancen innerhalb der nächsten zwei Stunden mitzukommen. Da hier alles richtig gut organisiert war (Hut ab), hatte sich ein geschäftstüchtiger Fahrradverleih direkt gegenüber der Bushaltestelle platziert und stellte für uns eine sehr willkommene Alternative dar. Geschwind wurden zwei Tourenräder ausgeliehen und schon ging es los, am Bus- und Autostau vorbei, Richtung Sulzano. Ich musste zwar ziemlich verklemmt radeln, weil ich ein kurzes und enges Sommerkleid anhatte, das mir unterwegs bis zum Hintern hochrutschte, egal. Kurz hinter Iseo wurde die Straße für Fußgänger und Radler gesperrt und wir wurden über einen Wanderweg in die Hügel über dem See umgeleitet. Die schweißtreibende Aktion hatte den Vorteil, dass wir einen tollen Ausblick auf den See hatten und schon unterwegs hunderte von Bildern schossen. In Sulzano angekommen wurden die Fahrräder an einen Gartenzaun angeschlossen und wir stellten uns in die Warteschlange.

Warteschlange vor den Floating Piers in Sulzano

Warteschlange vor den Floating Piers in Sulzano

Es war brüllend heiß, die Feuerwehr kam und spritzte die Wartenden nass um weitere Kreislaufkollapse zu verhindern. Es kippten schon einige um, die jedoch von den vielen Helfern umgehend versorgt wurden. Fliegende Händler kamen mit Mineralwasser und Eis. Wie gesagt perfekt durchorganisiert. Nach zwei Stunden in der Warteschlange konnten wir unsere Füße auf die Floating Piers setzen. Der See war total ruhig und die Bewegungen der langen Piers war fast nicht spürbar. Es fühlte sich an, wie auf einem weichen federnden Untergrund zu gehen. Alle paar Meter ist ein Mitarbeiter des Projekts platziert und achtet darauf, dass die Besucher nicht zu nahe am Rand laufen oder sitzen. Die Piers fallen links und rechts zum Wasser hin ab und die Stoffbahnen sind an der Seite gut durchnässt. Die Ebene mit der Wasseroberfläche war von Christo erwünscht. Wir liefen zur Monte Isola, von da zur Isola di San Paolo, wieder zurück zur Isola Monte und abschließend zurück nach Sulzano. Insgesamt über drei Stunden waren wir auf dem See. Wenn man einmal drin ist, dann schickt einen niemand mehr zurück und so kommt es, dass am späten Nachmittag die Piers so voll waren, dass sich an den Engstellen auf der Isola Monte wieder lange Staus bildeten. Freiwillige vom Zivilschutz sind mit zahlreichen Schlauchbooten unterwegs, schauen, dass keiner Baden geht. Taucher sind im Einsatz und prüfen die Verankerungen. Das Highlight des Tages war, dass wir den Künstler zu sehen bekamen. Mit einem Floß mit Aussichtsplattform kam er mit seiner Entourage angeschippert und begutachtete sein Werk und die Meschenmassen die sich daran erfreuten. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich seine Anwesenheit und er wurde von den Besuchern auf den Piers mit viel Applaus empfangen.
Für uns ging es (illegalerweise) auf der Straße am See entlang zurück nach Provaglio. Zitat Walter: Wie viele Polizisten willst du eigentlich noch ignorieren? Siehst du Brust und Rücken, sollst du die Bremse drücken. Ich sah Viele, aber die waren mit den herumirrenden Besuchern und den Shuttlebussen beschäftigt, sodass wir ungestraft durchrutschen konnten. Nochmal den Berg rauf strampeln hätte ich nicht mehr geschafft, zu heiß, zu wenig getrunken und zu hungrig.
Die Heimfahrt mit dem Auto gestaltete sich langwierig, weil der Gotthard Tunnel zwischen 21 und 5 Uhr gesperrt war und wir über den Gotthard Pass fahren mussten. Wir sind gut zu Hause angekommen und es hat sich wirklich gelohnt! Wir haben hunderte Fotos gemacht und werden uns noch Tage mit den Floating Piers beschäftigen können.

Floating Piers_6

Floating Piers_6

Floating Piers_2

Floating Piers_2

Floating Piers_15

Floating Piers_15

Weg zur Isola di Paolo

Weg zur Isola di Paolo

Kreuzung im See

Kreuzung im See

Floating Piers_13

Floating Piers_13

Der Künstler Christo begutachtet sein Werk und die Menschenmassen applaudieren

Der Künstler Christo begutachtet sein Werk und die Menschenmassen applaudieren

Isola di San Paolo

Isola di San Paolo

Floating Piers_8

Floating Piers_8

Weg zur Isola di San Paolo

Weg zur Isola di San Paolo

Floating Piers_1

Floating Piers_1

Kultursommer 2016_2

Brescia
Am Dienstag früh hieß es ein paar Wechselklamotten und Waschzeug in einen Koffer packen und mit dem zuverlässigen alten Daimler (von Walter am ersten Tag in D gleich wieder angemeldet) auf die Pista zu gehen. Die Autobahnen waren frei und auch der Gotthardtunnel ließ uns ohne Wartezeit durchrauschen. Bereits gegen 14 Uhr waren wir im Hotel in Brescia und sprangen bei 32 Grad Celsius zur Abkühlung gleich in den Pool. Zweck der Reise, immerhin 650 Kilometer einfach, war weder der Hotelpool, noch die Stadt Brescia in Norditalien, sondern Christos Floating Piers auf dem Iseo See. Aber, Brescia alleine ist eine Städtereise wert. Eine lebendige Universitätsstadt mit viel Kultur der vergangenen 2000 Jahre. Auf einem Rundgang durch Brescias Altstadt trifft man auf antike Bauwerke, frühchristliche Sakralkunst, romanische und gotische Kirchen sowie eindrucksvolle Plätze und Paläste – und quirlige junge Bewohner, die sich auch dienstagabends auf den Plätzen auf ein Glas lombardischen Wein und Parmaschinken treffen.

Brescia

Deutsch ist kaum zu hören und wenn, dann wird über Christo und die Floating Piers gesprochen. Wir erfahren im Vorbeigehen einiges über Wartezeiten (1,5 bis 2 Stunden) und Anreisemöglichkeiten (Shuttlebus und Trenord-Zug). Wir werden sehen.

Kultursommer 2016

Seit 22.06.2016 sind wir zu Hause und haben die karibischen Temperaturen im Gepäck mitgebracht. Bei 31 Grad Celsius fühlen wir uns pudelwohl. Der Jetlag wurde aktiv mit einem ausgedehnten Grillabend mit der Jugend bekämpft. Und es ging grad so weiter! Aktion „Keine Chance dem Jetlag“. Donnerstagabends beim Livejazz auf dem Schurwald beim Dulkhäusle. Ansonsten wurden die Fußballspiele der EM geschaut und am Samstag gab es echte Kultur, nämlich Kunst in der Freien Kunstakademie Nürtingen zu sehen. In den Räumen einer alten Baumwoll-spinnerei läuft momentan die Ausstellung line out.
Hierzu der Text aus der Einladung:
Finissage der Ausstellung line out am Sonntag, den 26. Juni um 16 Uhr mit Performance.
Erstmals werden Josephine Bonnet und die Tänzerin Sawako Nunotanigemeinsam in einer Performance auftreten. Die Rauminstallation line out in der Galerie der FKN wird bei dieser improvisierten Aktion durch den Tanz von Sawako Nunotani und dem agierenden Zeichnen von Josephine Bonnet erweitert. Der dabei entstehende Dialog der Künstlerinnen wird eine neue Dimension in die Ausstellung bringen. Wir dürfen gespannt sein.

Finissage line out

Finissage line out

Mit der Ausstellung line out nimmt Josephine Bonnet Bezug auf die historische Vergangenheit des Ausstellungsortes, die ehemalige Spinnerei und Textilfärberei Melchior. Die Künstlerin verarbeitet Textilobjekte wie Kleidungsstücke längst vergangener Moden, textile Erbstücke und Bänder aufgelöster Stofflager zu raumgreifenden Installation. Die Installation line out, versteht sich als eine temporärer Raumintervention, die beliebig erweitert werden kann.

Mit Renate und Dieter besuchten wir die Finissage und anschließend luden uns die Beiden zum Fußball schauen und Grillen ein. Vielen lieben Dank.

Wir sind angekommen!