Quälnix-Kunsttour 2.0
Heute geht’s mit den Bordrädern (genannt Quälnixe) zum VIDA Kunstmuseum, 11 km südlich von Borgholm. Der Radweg führt komplett an der stark befahrenen Bundesstraße 136 entlang. Unschön. Der schönere Weg durch den Wald ist blockiert durch die königliche Sommerresidenz Solliden samt Englischem Garten. Die Sommerresidenz ist privat und nicht zu besichtigen. Die Gartenanlage jedoch ist in den Sommermonaten geöffnet und für Besucher zugänglich. Kostet 150 SEK bzw. 13,50 €/Person. Wir lassen die Schönheit rechts liegen und radeln weiter im Abgasnebel zum VIDA Museum. Wieder ein architektonisches Meisterwerk, mit tiefen Fenstern und freiem Blick auf den Kalmarsund.
Im Museum sind die Massivglas-Skulpturen und Glasbilder von Bertil Vallien sehr beeindruckend. Er gießt diese in den Glashütten von Kosta Boda. Eine ausführliche Dokumentation hierüber läuft im Ausstellungsraum. Auch die Glaskunstwerke von Markus Åkesson sind außergewöhnlich. Weniger angetan waren wir von den Kunstwerken der Ehefrauen von Vallien und Åkesson, Ulrica Hydman Vallien und Ellen Ehk Åkesson.
Die Künstlerin Nathalia Edenmont, geboren in Jalta/Halbinsel Krim, lebt heute in Stockholm. Ihre bearbeiteten Fotografien sind im Grenzbereich zwischen abstoßend und ansprechend. Blut ist fast immer im Spiel, Maden erregen Ekel. Kunst darf das. Ich muss es nicht schön finden.









