Karlskrona, Stadtrundgang zu Fuß
Mit dem Stadtplan auf Papier, klassisch, bekommen wir den besten Überblick. 15.000 Schritte und wir wissen Bescheid. Na ja, zumindest über die 14 wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt auf der Insel Trossö. Vom Stadthafen geht’s zum Stortorget, dem großen Marktplatz. Hier befinden sich gleich drei Hotspots.
Die Fredrikskirche, Baubeginn 1720, Fertigstellung 1744. Sie ist sehr schlicht und hell, hat keine Kirchenbänke sondern einzelne Stühle. Das Besondere ist ein großes ovales Taufbecken mit fließendem Wasser in der Mitte.
Die Dreifaltigkeitskirche aus dem Jahr 1709. Ein achteckiges Gebäude mit einer beeindruckenden Kuppel. Alle Bänke sind auf die Mitte hin ausgerichtet. Dies schafft eine besondere feierliche Atmosphäre.
Das historische Radhaus. Wir standen nur davor und konnten nicht fotografieren, weil die Fußball-Fanmeile direkt davor aufgebaut war. Abends gibt’s derzeit public viewing diverser WM Spiele.
Die nächste Sehenswürdigkeit ist das Marinemuseum. Mit Schwedens maritimer Geschichte von 1522 bis heute. Eine große Sammlung von Galionsfiguren,
Dokumentationen über Schiffbau und U-Boot-Jagten im Kalten Krieg. Das U-Boot Neptun befindet sich im Untergeschoss des Museums und kann besichtigt werden. An Klaustrophobie sollte man nicht leiden, es ist abartig eng und beklemmend im Rumpf des U-Boots. Das Minenabwehrschiff Bremön aus den Jahr 1940, Schulschiff Jarramas von 1900 liegen im Hafen des Museums und können ebenfalls besichtigt werden. Wir kneifen nach 1,5 Stunden ab und gehen weiter zur
Admiralitätskirche von 1685. Vor der Kirche steht die Figur des Bettlers Rosenbom, diese ist zugleich eine Spendenbüchse. Wenn man den Hut hebt, kann man eine Spende einwerfen. Die Spenden kommen sozialen Projekten zugute.
Weiter führt der Rundweg durch den Altstadtteil Björkholmen mit den schönen Holzhäuschen, sowie vorbei an der kleinen Insel Ekholmen.
Zum Abschluss gehen wir noch über die Brücke auf die Insel Saltö mit dem ehemaligen? Fischereihafen und den Fischräuchereien. Beides ist aktuell nicht zu Sehen. Ein schönes Restaurant befindet sich jedoch direkt am Wasser. Die Speisekarte ist wirklich verlockend, aber leider ist es erst 16 Uhr und wir haben noch keinen Hunger auf ein Fischmenü. Wir kommen demnächst wieder zur Abendessenszeit. Uns steht der Sinn nach Fika (viel Kaffee und Kuchen).







