Der schwedische Sommer macht Pause. Leider. So fallen unsere Exkursionen in und um Borgholm ins Wasser bzw. es werden kleine Kurztrips in den Regenpausen. Borgholm ist die touristische Hauptstadt Ölands. Nett angelegt mit Parks und Fußgängerzone. Die üblichen Läden, Cafés und Restaurants. Einen ganz verrückten Kruscht- und Krempelladen finden wir.
Der komplette Temu-Schrott gebündelt und gestapelt auf 100 qm.
Der Spaziergang zur Schlossruine führt uns durch einen Stadtteil von Borgholm mit sehr hübschen alten Holzhäusern. Die Häuser erinnern extrem an die Holzhäuser in Georgia, South- und North Carolina (US-Ostküste).
Ich sag ja immer schon, dass die amerikanische Kultur und Architektur von den Europäer, hier von den schwedischen Einwanderern* mitgebracht wurde. Alles nur geklaut.
*Auf Empfehlung meiner Schwedisch-Lehrerin habe ich die Auswanderer-Bücher von Vilhelm Moberg gelesen. Sehr zu empfehlen. Der Epos beginnt mit der Auswanderung småländischer Familien aus der Not heraus im Jahr 1840. Der vierte Band „Sista brevet till Sverige“ endet mit dem Tod von Auswanderer Karl Oskar Nilsson.





