Karlskrona – Kalmar
60 Seemeilen. 11 Stunden mit wechselnden Bedingungen. 3,5 Stunden reine Motorfahrt wegen Flaute. 3,5 Stunden Vollzeugsegeln mit Dieselwind, weil wir nicht mit unter 4 Knoten Fahrt dahindümpeln wollten. Die letzten 4 Stunden ohne Motorunterstützung, dafür mit gerefften Segeln und zeitweise mit über 7 kn Fahrt. Alles dabei. Wind und Wetter unberechenbar, außer dass die Sonne vom Himmel brät als gäbe es kein Morgen. Die Wetter-App schickt eine Hitzewarnung für Kalmar. 30 Grad.
Die Kalmar Stadtmarina ist halbleer, freie Auswahl. Wir gehen wieder an die Bojen vor dem Clarion Hotel im Hafenteil „gamla havn“. Vor zwei Jahren hatten wir die Boje 20, jetzt die 21. Das Hotel schützt perfekt vor dem „Großstadtlärm“. Der neuere Teil der Marina hat den Bahnhof gegenüber und die Durchgangsstraße direkt davor. Wobei Großstadt und Lärm, beziehungsweise Bahn- und Autoverkehr hier maßlos übertrieben sind. Nach 22 Uhr schläft die Stadt. Die übrigens sehr viel schöner ist als Karlskrona. Das Schloss aus dem 12. Jahrhundert wurde im 16. Jahrhundert in ein Renaissance Schloss umgebaut und steht heute noch unverändert da. Die Altstadt mit ihren vielen Lädchen ist sehr schnuggelig. Uns gefällt es hier. Morgen geht es jedoch weiter nach Öland.
