Hooksiel

Zurück im Heimathafen Hooksiel
Pünktlich zur 14 Uhr Schleusung, also um 13:55 Uhr biegen wir in den Hooksieler Vorhafen ein. Eine Punktlandung, um 15:35 Uhr ist Hochwasser, das heißt bereits um 14 Uhr ist genügend Wasser für uns unterm Kiel. Wir sind froh gut durch die Nacht gekommen zu sein. Auf dem 150 Meilen Schlag von Den Helder nach Hooksiel hat sie uns etwas geärgert. Zum Sonnenuntergang müssen die Positionslichter eingeschaltet werden, damit die anderen Schiffe, hier besonders die vielen Krabbenfischer in der Küstenverkehrszone, die „Gegner“ verorten und die Fahrtrichtung einschätzen können – aber unsere Sunrise hat nur das Hecklicht bedient. Die wichtigsten Lichter rot auf Backbord und grün auf Steuerbord fand sie nicht von Nöten. So sind wir mit dem Ankerlicht im Top und dem Dampferlicht unter Segel durch die Nacht. Alle kundigen Seefahrer greifen sich hier zu Recht an die Stirn, aber immerhin wurden wir gesehen. Der angekündigte starke Nordwind (der natürlich ausblieb) hatte uns schon den Helgoland Plan verhagelt – läuft irgendwie nicht rund. Jetzt jedoch liegen wir glücklich in Hooksiel am Steg der Werft. Der Werftmeister hat sich richtig gefreut uns nach sieben Jahren gesund und munter wieder zu sehen.

Hooksiel

Gerade lief der Wetterbericht auf Radio Bremen. Natürlich Regen und eine tropische Wärme in der Nacht. 15 – 20 Grad, was uns Beide zu einem brüllenden Lacher gebracht hat. Nordlichter und Friesen – wir lieben sie einfach!

Tropische Nacht mit Regen