Trinidad_13

Peake (27k)

Sehr professionell wurde die Sunrise bei Peake´s aus dem Wasser gekrant. Zwei Helfer für die Leinen, ein Kranführer und zwei Taucher standen pünktlich um acht Uhr bereit. Die Sunrise wurde von den Leinenhelfern mittig im Kranbecken gehalten und zwei Taucher sprangen ins dreckige Wasser um die Krangurte korrekt unterm Schiff zu platzieren. Der Kranführer wartete auf die Zeichen der Taucher und schon setzte sich der Lift in Bewegung. Wir waren schockiert, wie die Schiffsschraube, die Welle, das Bugstrahlruder und der Kiel nach nur 7 Monaten aussahen. Voller Seepocken und Muscheln.

Peake (33k)

Das war der langen Liegezeit in der Marina in Grenada und hier geschuldet. Das Antifouling am Unterwasserschiff hatte sich jedoch sehr gut gehalten. Nur am Wasserpass war es schlonzig, also puddingartig. Der im Hafen schwimmende Diesel und die Dieseldämpfe hatten es angelöst. Übel. Der Mann am Dampfstrahler hatte eine harte Nuss zu knacken.

Peake (54k)

Unsere Empfehlung für Chaguaramas lautet: Nur ganz kurz hier im Wasser bleiben und dann sofort auskranen. Die Lagermöglichkeiten hier sind ja schon gut, da kann man nicht meckern. Wir stehen versteckt zwischen zwei großen Yachten ganz hinten im Eck. Gut ist, dass wir mit dem Bug zum vorherrschenden Wind stehen, da bläst es uns wenigstens nicht das Cockpit voll.
Gestern Abend waren wir bei Angela und Franz zum Resteessen eingeladen. Franz hatte eine Kartoffellasagne zubereitet. Eine Lage dünne rohe Kartoffeln, eine Lage Zwiebelringchen, eine Lage Corned Beaf, eine Lage Kartoffeln und zum Schluss eine ganz dicke Lage Parmesankäse. Im Backofen wird der Auflauf dann 40 Minuten gebacken. Das ganze Gelände hat nach Klein-Italien gerochen. Lecker. Dazu gab es rohen Krautsalat nach kroatischem Rezept. Angela hat die Mahlzeit noch getoppt. Sie hat zum Nachtisch noch Palatschinken (Pfannkuchen) mit Aprikosenmarmelade serviert. Wir waren paff satt. Von wegen Resteessen!

Peake (53k)

Auf dem Nachbarschiff, das wohl schon einige Jahre hier vor sich hingammelt, wohnen diese hübschen Vögelchen. Auch ein kleines Mangobäumchen wächst bereits im Cockpit des verrotteten Schiffes.