Grenada_3

In der Hauptstadt St. George´s gibt es noch Reste von Kirchen und Gebäuden zu sehen, die am 07.09.2004 vom verherenden Hurrikan Ivan zerstört wurden. In der Church Street gab es vor „Ivan“ drei Kirchen, jetzt steht nur noch eine davon. Von den anderen beiden blieb nur noch der Kirchturm stehen.

St. Georges

Auch das schöne Parlamentsgebäude wurde zerstört und steht als Ruine im alten Stadtzentrum auf dem Hügel. Viele Häuser mussten abgerissen und neu aufgebaut werden.

Houses of Parliament St. George´s

Grenada_2

Mit dem Minibus fahren wir in die Prickly Bay zu Budget Marine. Eva und Florian liegen mit ihrer OOROS (out of Rosenheim) seit einem Jahr hier und haben uns den Weg mit dem Bus dorthin genau beschrieben. Wir finden Budget Marine auf Anhieb. Die Mitarbeiterin im Laden kann sich sogar noch an Kerrys (Mechanikus auf Bequia) Anruf erinnern und bekommt Sorgenfalten auf der Stirn. Dieser Elektromotor ist nicht mehr in ihrem Lofrans Verzeichnis gelistet. Sie macht Fotos von der Typenbezeichnung und den Anschlüssen und mailt sie an Budget Marine auf St. Martin. Wir bekommen per E-Mail Bescheid, ob sie den Ersatzmotor besorgen kann. Zurück in der Port Louis Marina legen wir uns zum Entspannen an den Swimmingpool. Es gibt schlechtere Plätze um auf E-Mails zu warten.

Grenada

Minibus

Nahverkehr auf Grenada
Von Barbados, wo wir 2008 einige Tage verbrachten, kennen wir die Minibusse, die man eher hört als sieht, weil sie immer mit einer überdimensionalen Stereoanlage ausgestattet sind. Hier in Grenada funktioniert der öffentliche Nahverkehr ausschließlich mit diesen Minibussen, allerdings etwas anders wie auf Barbados.
Es gibt feste Buslinien die z. B. zwischen St. George und dem Flughafen verkehren. Diese sind nummeriert und man kann erkennen, wohin der Minibus fährt :Na ja, sofern man weiß, in welcher Himmelsrichtung man sich bewegt. Es gibt Bushaltestellen, diese sind jedoch völlig unerheblich da die Minibusse eigentlich überall halten. Will ein Fahrgast nicht direkt auf der Busroute aussteigen und der Fahrer hat ein gutes Herz, kann es auch vorkommen ,dass man eine Ehrenrunde durch ein x-beliebiges Wohngebiet dreht, in dem dann ein Fahrgast irgendwo aussteigt. Anders herum werden während der Fahrt Fußgänger darauf hingewiesen das Laufen nicht erwünscht ist und ein weiterer Fahrgast zur Umsatzsteigerung von Nöten ist. So steigen ständig und überall Leute ein und aus und der Fahrer fährt auch mal kurz wo anders hin, ohne jedoch die Grobrichtung zu verlassen. Immer sind ein Fahrer und ein, sagen wir mal Kondukteur, an Bord. Der Fahrer fährt natürlich, dies jedoch in atemberaubender Geschwindigkeit, mal rückwärts gegen den Verkehr, weil der neue Fahrgast zu spät erkannt wurde und nun dem Bus hinterher springen müsste, mal auf der dritten Spur , die es aber gar nicht gibt, aber immer unter Gebrauch der Hupe, die mal als Warnung mal als Verständigung dient.
Der Kondukteur muss immer aufpassen, wo ein Fußgänger sich in die gleiche Richtung bewegt wie der Minibus und diesen dann so lange aus dem Fenster bequaschten bis der Fußgänger endlich begreift, dass er nun zuzusteigen hat. Der Kondukteur kassiert und managt, wer, wann und wo ein und aussteigt. Man kann also von einem kontrolliertem Chaos sprechen, dass aber erstaunlicherweise hervorragend funktioniert. Es sind so viele Minibusse unterwegs, dass man zur Primezeit an den „ Haltestellen“ nicht warten muss. Im Gegenteil! Als Fahrgast kann man sich der vielfältigen Angeboten gar nicht erwehren. Man muss höllisch aufpassen nicht in einen falschen Bus einzusteigen, nur weil der Kondukteur nicht begriffen hat, in welcher Richtung man unterwegs ist
Das alles funktioniert auch noch zu einem akzeptablen Preis. Eine Fahrt kostet p.P 2.50 EcDollar. Was für ein Spaß!!!

Union Island

Anlegen konnten wir in Clifton Habour auf Union Island nirgends. Der Steg des Bougainvilla war mehr als rott und die vom Anchorage Yachtclub wollen nur Wasser verkaufen und keine Boote liegen haben. Außerdem hätten wir mit Buganker (grad ganz schlecht) und Heckleinen liegen müssen. Der Steg des Lambi-Restaurants, an dem wir 2008 mit der Brigantia zum Ausklarieren und Wasser tanken lagen, ist ebenfalls rott. Auch keine Alternative. Also blieb uns nur die Wahl, entweder eine Mooringboje zu nehmen oder ohne auszuklarieren nach Grenada zu segeln. Es war die übelste Mooringboje auf unserer ganzen Reise. Knapp vor und knapp hinter dem Riff, also zwischen den Außenriff und dem Innenriff, das den Clifton Harbour trennt, eingequetscht. Aber wir haben von Unitech einen Tauschmotor für die Ankerwinsch bekommen, der jedoch leider nicht funktioniert hat.

Union Island (11k)

Jetzt gibt es definitiv einen Neuen. Ich habe auf St. Vincent und den Grenadinen ausklariert, wir gehen direkt nach Grenada. Die Tobago Keys, Palm Island und Petit St. Vincent sind b.a.w. gestrichen. Ich habe keine Lust mehr auf St. Vincent und Co. Die Nacht war horrible. Clifton Harbour ist auf der Luvseite der Insel und der Passatwind düst ungebremst in die Bucht. Die Wellen werden jedoch vom Außenriff abgehalten. Die ganze Nacht über gingen wir abwechselnd Mooringwache. Ich habe nebenbei einen kompletten Agatha Christie Krimi ausgelesen. Es ist zum Glück nichts passiert, die alte Mooringboje hat unsere 9 Tonnen gehalten. Nie, niemals mehr würde ich in Clifton Harbour an eine der vernachlässigten Mooringbojen gehen. Das war schon ein bisschen gewagt. Morgens, um 6:30 war das Tageslicht so gut, dass wir ablegen und nach Grenada segeln konnten. Es wurde ein wunderschöner Segelvormittag. Mit gerefften Segeln lief die Sunrise zwischen 7 und 8 Knoten nach Süden – bis in die Abdeckung von Genada. Von wegen, im Lee der Inseln ist es angenehm zum Segeln. Nein, ganz und gar nicht. Wir hatten zwar keine Welle mehr, aber bedingt durch die Landformation böige und drehende Winde, von 8 bis 28 Knoten alles dabei. Das mögen wir Fahrtensegler nicht so gerne. Die letzten 6 Meilen sind wir unter Motor gefahren. Wir liegen jetzt in der Marina Port Louis in St. George´s auf Grenada. Es ist eine Camper und Nicholson Marina; gepflegt mit Swimmingpool, sauberen Duschen und Toiletten sowie Sicherheitsdienst. Ich habe gleich mal für eine Woche eingebucht – man gönnt sich ja sonst nichts.
Port Louis Marina_1
Port Louis Marina

Versuchter Einbruch auf der Sunrise im Mooringfeld Charlestown Bay, Canouan

Canouan, Charlestown Bay Ankerfeld

Canouan, Charlestown Bay Ankerfeld

Wir hassen ungebetene Besucher. Abgrundtief. Kakerlaken sind harmlos gegenüber den üblen Gestalten, die schwimmend zu den ankernden Schiffen kommen und versuchen einzubrechen. Dies ist uns in der Nacht vom 01.05. auf den 02.05.2015 passiert. Gegen 4:30 in der Früh sind Walter und ich gleichzeitig wach geworden. Es lief jemand über das Deck. Der Niedergang war verschlossen, auf der Vorschiffsluke lag das Dinghi und die Luke über dem Salon war geschlossen. Die Luke über unserem Bett jedoch nicht. In den beiden Nasszellen waren ebenfalls die kleinen Seitenfenster offen – aber die sind so schmal, dass hier gerade mal ein Arm durchpasst. Die erste Reaktion: Schock und dann schnell und leise die Luke überm Bett geschlossen. Anschließend im dunklen Salon die Funke angemacht und die Decksbeleuchtung. Dann war dem Spuk ein Ende gesetzt. Der Einbrecher hat von uns abgelassen und ist verschwunden. Nach einiger Zeit, nachdem es wirklich mucksmäuschenstill war, hat sich Walter mit der Taschenlampe hinausgewagt und hat „Entwarnung“ gegeben. Hinter uns lag ein Katamaran, der ebenfalls hell beleuchtet war. Wir vermuten, dass er das erste Opfer und ebenfalls aufgewacht war. Er hat vermutlich die Polizei verständigt, weil auf der Mole erschien ein Auto und dieses hat mit den Scheinwerfern in Richtung Ankerfeld geleuchtet. Ein Dinghi wurde losgeschickt um die Boote abzufahren. Wir wussten nicht, ob Feind oder Freund und deshalb haben wir uns ins Schiffsinnere verkrochen und eingeschlossen. Bei Tageslicht sind wir los, der Katamaran war ebenfalls schon weg, und sind nach Union Island gesegelt.

Canouan

Tamarind Beach Hotel Hintereingang

Tamarind Beach Hotel Hintereingang

Nach drei Nächten haben wir die Perle der Karibik, Mustique, verlassen. Wir waren nahe dran, nochmals um 3 Nächte zu verlängern. Haben wir nicht gemacht, aber wir kommen wieder. Unsere nächste Insel, Canouan, ist gerade mal 16 Seemeilen südlich und pünktlich zur Mittagszeit waren wir in der Charlestown Bay. Wir wussten, dass es dort Mooringbojen gibt und schon von weitem sahen wir viele freie Bojen in der Sonne blitzen. Hier in der Charlestown Bay hatte bis vor kurzem Moorings eine Charterbasis und aus diesem Grund gibt es hier viele Bojen. John hat die Bojen übernommen. Er kam uns entgegen, freundlich winkend und hat uns zu einer Boje direkt vor dem Tamarind Hotel gelotst. Als wir fest waren, hat er uns herzlich willkommen geheißen, sich vorgestellt und gefragt, ob wir besondere Wünsche hätten. Ja, haben wir: Gibt es GAZIMO Yachtservice noch. Ja, gibt es. Er wollte ihn sofort anrufen, damit er zu uns auf das Schiff kommt. Wir konnten ihn gerade noch davon abhalten. Wir gingen nach der Mittagspause mit dem defekten Elektromotor unterm Arm selbst zu GAZIMO. Auf dem Weg dorthin begegnete uns wieder die reale Karibik. Ärmliche Häuser, arbeitslos herumhängende Menschen, Müll, streunende Hunde, aber auch Obst- und Gemüsestände und kleine Supermärkte mit den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Kaum auf der Hauptstraße angekommen wurden wir bereits von einem leicht alkoholisiertem jungen Erwachsenen eskortiert. Er wollte uns unbedingt seine Stadt zeigen. Wir sagten, er könne uns zu GAZIMO bringen, was er dann für ein Honorar von 10 ECs auch tat. GAZIMO hatte einen Elektromotor für eine Ankerwinsch, jedoch dieser war zu groß für uns. Kein Problem, wir hängen ja sicher an einer Boje und auf dem Weg nach Süden werden wir weiterhin bei den kleinen lokalen Marineservices nachfragen. Wir wissen ja, dass wir spätesten in Grenada und in Trinidad auf jeden Fall Ersatz bekommen. Auf dem Rückweg schüttelten wir unsere Eskorte im Supermarkt ab indem wir eingehend das Warenangebot studierten. Mit einer Flasche Cola (12 ECs) und 8 Eiern verließen wir den Laden. Bei der Gemüsefrau stockten wir unseren Grünfutterbestand auf und butscherten mit den Dinghi zurück zur Sunrise. Kurz vor Sonnenuntergang ging es in die Pirate Cove Bar am Stand des Tamarind Hotels. Wir wollen wie üblich deren WLAN Netz benutzen um die Wetterdaten zu holen und die Website zu aktualisieren. Es gibt aber kein WLAN in der Strandbar und auch nicht im Palapa Restaurant. So kamen wir zu einem völlig „unnützen“ Sundowner und zum Abendessen ging es zurück auf die Sunrise. Kein Wlan – kein Abendessen im Restaurant, so einfach ist die Rechnung. Wir wurden noch darauf hingewiesen, dass wir in der Hotelrezeption für 3 US $/Stunde einen Internetzugang kaufen könnten. Das werden wir wohl morgen tun.

Mustique_2

Mustique Beach

Mustique Beach

Heute führte uns unsere Inselbesichtigungstour um die Südspitze der Insel. Hier ist ein ausgeschilderter Lehrpfad um den Salzsee. Von wegen verboten! Wieder völlig unbehindert gelangten wir am Strand entlang zu den schönsten Badebuchten im Süden, vorbei an gepflegten Picknickplätzen (Vorbestellung ist erforderlich, dann wird der Picknickplatz vorher geschmückt), zum Lehrpfad. Im Anschluss daran ging es der Nase nach quer durch die Insel. Am Firefly konnten wird dann doch nicht vorbeigehen. Es ist einfach zu schön.
Firefly

Mustique_1

Mustique Mainstreet

Mustique Mainstreet

Mustique ist eine ANDERE Insel. Alles sehr sehr sicher. Die Schönen, Reichen, Popstars, Royals und Manager, die es hier her geschafft haben wollen ihre Privatphäre! Die Mustique Company stellt ihnen diese zur Verfügung, es gibt 89 Privatvillen. So haben wir vom Hafenmeister einen Zettel in die Hand bekommen auf dem genau ersichtlich war, in welchem Bereich wir uns bewegen dürfen. Wie gesagt Mustique ist eine Privatinsel, hier herrschen die Gesetze, die die Mustique Company macht! Und so dürfen wir nach Plan nur auf dem Weg der Bucht entlang ca. 10 min. in die eine und dann zurück 10 min. in die andere Richtung gehen.
Als wir gestern mit dem Dingy festmachten und an der Hafenpier entlang gingen hielt ein Taxi an und fragte, ob wir mitfahren möchten. Auf meine Frage, ob wir eine Inseltour machen könnten war wie üblich die Antwort: No Problem! So kamen wir in den Genuss einer Inselrundfahrt, die als Schwerpunktthema hatte: Wo sind sie nun die Schönen und Reichen versteckt. An schönen Aussichtspunkten zeigte uns unser Fahrer wo Prinzessin Margaret, Lacoste, Puma, Prinz William, Bryan Adams, Mick Jagger, Tommy Hilfiger, David Bowie, Celine Dion, Jonny Walker und nicht zu letzt die Brooker Merryll Lynch ihre „kleinen aber feinen“ Ferienhäuschen haben. Alle samt in exponierter Lage und alle in einem ganz eigenen Stil, gerade so wie es dessen Besitzer wünschte. Mal maurisch, Italienisch, viktorianisch ja sogar im japanischen Stil, ganz wie beliebt. Das Ganze ist eingebettet in einen großen Botanischen Garten. Überall sind große Wiesenstücke gemäht, es sieht teils aus wie auf einem Golfkurs. Wenn die Royals o.ä. mal aus ihrem Verließ raus wollen, gibt es kleine Golfcars, die unaufhörlich über die Insel rasen. Das Wegenetz ist übersichtlich und unsere Inseltour war somit auch sehr begrenzt und nach einer Stunde beendet.
Inspiriert durch die Taxitour machten wir uns am Nachmittag umgehend zu Fuß auf, die gesetzten Grenzen zu Überschreiten. Völlig unbehindert gelangten wir zu Fuß zum Cotton House Hotel und zur Endevour Beach. Auf die Frage, ob wir an der Standbar einen Sundowner zu uns nehmen dürfen, würden wir herzlich hereingebeten und auch darauf hingewiesen, dass auch der Strand „Public Area“ sei. Na also, geht doch.

Mustique v.i.Animal

Mustique v.i.Animal

Mustique, v.i.Animal_2

Mustique, v.i.Animal_2

Mustique

Mustique, der schönste Laden der Welt

Mustique, der schönste Laden der Welt

Von Bequia nach Mustique ist es ein Katzensprung. Schlappe 12 Meilen. Das geht auch bei Gegenwind mit Motor. Bereits um 12 Uhr sind wir in der Britannia Bay, Mustique. Es gibt jede Menge freie Mooringbojen, außer uns sind nur noch 3 Charterkatamarne in der Bucht. Wir sind das einzige Einrumpfschiff und offensichtlich auch das einzige Nichtcharterschiff. Das Wasser ist glasklar, deshalb geht es sofort nach dem Festmachen zum Abkühlen ins nasse Element. Die Sunrise hat an der Wasserlinie schon wieder einen Algenbart – der muss weg. Mit dem bewährten Holzpfannenwender schabe ich den Bewuchs ab. Das geht aufgrund des Schwells und der Schiffsbewegungen nicht so gut wie in der Marina auf St. Martin. Kurz vor Sonnenuntergang steigen wir ins Dinghi (ja, dieses Mal dürfte es aufgepumpt auf dem Vorschiff auf Reise gehen) und fahren rüber zu Basil’s Bar zum Sundowner und Abendessen. Der für Sonntagabend angekündigte Livejazz fällt aus, zu wenig Leute auf der Insel. Schade, deshalb sind wir ja eigentlich heute schon nach Mustique gesegelt. Hier bleiben wir drei Nächte, weil die „Eintrittsgebühr“ für diese Privatinsel drei Übernachtungen an der Mooringboje mit einschließt. Wer mehr über diese exklusive Privatinsel und deren Teilzeitbewohner wissen möchte, fragt nach bei www…. Gesehen haben wir noch niemand. Uns ist auch nicht danach, alternde Rock- und Filmstars zu begaffen. Witzigerweise wurde uns von der Mustique Mooring Organisation ein Flyer ausgehändigt, auf dem der Bereich eingezeichnet ist, in dem wir uns an Land bewegen dürfen. Es umfasst nur die Straße innerhalb der Britannia Bay. Da müssen wir morgen erst nochmal nachhaken. Vielleicht ist doch tatsächlich ein ganz wichtiger VIP hier auf der Insel, wer weiß?

Bequia

Bequiak

Unsere Bemühungen den Elektromotor der Ankerwinsch repariert oder getauscht zu bekommen waren ja ins Leere gelaufen. Wir schauen, wo die nächste Charterbasis auf unserem Weg nach Süden ist. Dort haben wir eventuell Glück. Spätestens in Grenada sollte das Problem behoben werden können. Auf Bequia machten wir am Freitagnachmittag noch einen Spaziergang zur Firefly Plantation. Ein wunderschönes Ressort, nur waren wir die einzigen Gäste zur Teatime. Das Gelände öffnet sich zur Springbucht auf der Atlantikseite. Auch hier war der Strand mit stinkendem Seegras übersäht. Zurück in Port Elisabeth haben wir noch Obst und Gemüse gekauft und den Sundowner im Whaleboner zu uns genommen. Abendessen gab es an Bord.

Bequia(2k)

Am Samstag ging unsere kleine Wanderung an den Lower Beach, auf der südwestlichen Seite der Admiralty Bay. Es gibt einen neuen Weg, der direkt an der Wasserlinie entlang zum Prinzess Margaret Beach und weiter zur Lower Beach führt. Es scheint, dass die Saison auch hier zu Ende geht. Die Bars, die Restaurants und der Strand waren sehr spärlich besucht. Der Strand ist wirklich bildschön.