{"id":951,"date":"2014-06-03T14:53:04","date_gmt":"2014-06-03T12:53:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sy-sunrise.de\/?p=951"},"modified":"2014-06-03T15:14:43","modified_gmt":"2014-06-03T13:14:43","slug":"adieu-amsterdam","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sy-sunrise.de\/?p=951","title":{"rendered":"Adieu Amsterdam"},"content":{"rendered":"<p>Reisetag f\u00fcr Fleur und Dirk nach Stuttgart und f\u00fcr Elke und Walter nach Oostende. Kurz nach 10 Uhr sind wir auf dem Nordseekanal Richtung Ijmuiden. Walter h\u00f6rt komische Ger\u00e4usche in der Steuers\u00e4ule bzw. die Steuerung geht irgendwie schwerer als sonst. Wir fahren noch durch die Schleuse in Ijmuiden und biegen links in die Ijmuiden-Marina ab. Hier gibt es einen Yachtservice. Walter organisiert einen Schiffsmechaniker, der auch nach der Mittagspause auf die Sunrise kommt.\u00a0 F\u00fcr mich hei\u00dft das, die komplette Achterkoje ausr\u00e4umen. Also Bettzeug, Matratzen, Lattenrost etc. muss alles weg, weil der Mechaniker an den Steuerquadranten unter dem Bett \u00a0muss. Hier ist nichts Auff\u00e4lliges und alles sieht gut aus. Nun wird das Steuerrad und der \u201eHut\u201c der Steuers\u00e4ule abgenommen, was nicht ganz einfach ist, weil der Schaltzug und die Kabel f\u00fcr Kompass, Autopilot und Bugstrahlruder hier durchlaufen. Auch die Kette der Steuerung sieht aus wie neu; auch der Mechaniker ist ratlos. WD40 kommt zum Einsatz, aber die Ger\u00e4usche sind nicht vollst\u00e4ndig weg. Es scheuert entweder die Umlenkung der Drahtseile nach hinten oder eine Drahtkardeele hat sich aufgestellt oder der Autopilot macht den \u00c4rger. Der Mechaniker meint, dass er nichts weiter tun kann, sagt, dass das was er sehen kann alles in Ordnung ist, baut die Steuers\u00e4ule wieder zusammen, macht das Steuerrad dran, kassiert 65,00 Euro und tuckert mit dem Dingi wieder davon. Wir laufen gegen 15 Uhr aus Ijmuiden aus, fahren die Nacht durch mit Kurs Calais. Gegen 6 Uhr am n\u00e4chsten Morgen endet Walters Hundewache und er hat die Faxen dicke. Die ganze Nacht durch hat es viel Schiffsverkehr gegeben, \u00fcber die \u201eEinflugschneise\u201c Hoek von Holland (Hafen Rotterdam) sind wir noch mit Tageslicht gekommen, aber die Querung der Ansteuerung von Zeebrugge in der Morgend\u00e4mmerung hat ihm den Rest gegeben. Wir beschlie\u00dfen nach Oostende\u00a0zu gehen. Die Ansteuerung von Oostende ist einfach, liegt nur die Wenduinebank davor, die wir eh schon fast hinter uns gelassen haben, also Blinker raus und scharf links ab. Um 8:45 Uhr sind wir schon im Vorhafen, d\u00fcrfen aber nicht weiter in den Hafen rein! Rote Ampel! Ja, wirklich 3 rote Lichter \u00fcbereinander signalisieren uns, dass Schiffsverkehr nach drau\u00dfen im Gange ist. Wir rechnen mit riesigen F\u00e4hren, die uns entgegenkommen werden, aber es sind nur 3 kleinere Pilotboote und ein dickerer Frachter. Endlich zeigt die Ampel gr\u00fcne Lichter und wir d\u00fcrfen in den Hafen einfahren. Wir steuern zun\u00e4chst den Royal Yachtclub Oostende an, da dieser ganz am Ende der Hafenbecken und ohne Schleuse zu erreichen ist. Es scheint so, als ob es die F\u00e4hrverbindung nach England r\u00fcber gar nicht mehr gibt, die Abfertigungsgeb\u00e4ude sind verfallen, alles sieht ziemlich rott aus. Opfer des Eurotunnels? \u00dcberall Schutt, Sandberge, Baustellen usw.. Leider leidet der Royal Yachtclub Oostende sehr unter dem h\u00e4sslichen Umfeld und ich habe echt keinen Bock auf kiloweise Sand und Staub im Schiff, sodass wir umdrehen und uns doch zur Schleusung in die Mercator Marina anmelden.Wir bekommen eine Einzelschleusung, es werden zwei Klappbr\u00fccken bewegt und wir bekommen einen ganz breiten Platz f\u00fcr die Sunrise. Und das Beste,\u00a0nun liegen wir mitten in der Stadt gegen\u00fcber ist der Bahnhof!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reisetag f\u00fcr Fleur und Dirk nach Stuttgart und f\u00fcr Elke und Walter nach Oostende. Kurz nach 10 Uhr sind wir auf dem Nordseekanal Richtung Ijmuiden. 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