{"id":1169,"date":"2014-07-25T14:31:40","date_gmt":"2014-07-25T12:31:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sy-sunrise.de\/?p=1169"},"modified":"2014-07-28T16:02:07","modified_gmt":"2014-07-28T14:02:07","slug":"sanxenxo-und-combarro","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sy-sunrise.de\/?p=1169","title":{"rendered":"Sanxenxo und Combarro"},"content":{"rendered":"<p>Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war horrible. Wir lagen in der gro\u00dfen sehr belebten Marina in Sanxenxo in der Ria Pontevedra. Im Vergleich zu den letzten \u00dcbernachtungspl\u00e4tzen ist Sanxenxo eine Gro\u00dfstadt. Hochh\u00e4user s\u00e4umen die lange Strandpromenade, Bars, Caf\u00e9s, Restaurants, Schuh- und Kleiderl\u00e4den. Auch der Badestrand war gut besucht. Freizeitangebote, wie im Fallschirm h\u00e4ngend vom Motorboot in 50 Meter H\u00f6he durch die Bucht gezogen werden u.a. Offensichtlich ein beliebter Urlaubsort. Im Restaurant gab es erst ab 21 Uhr Abendessen, bis kurz vor 23 Uhr waren wir die einzigen G\u00e4ste. Dann f\u00fcllte sich das Restaurant schnell, spanische Familien mit S\u00e4uglingen und Kleinkindern kamen. Die S\u00e4uglinge liegen im Kinderwagen mitten im Trubel \u2013 so gew\u00f6hnen sie sich schnell an den Lebensrhythmus im S\u00fcden. Der Rhythmus ging die ganze Nacht durch, und zwar ausgehend von der Bhudda-Bar in der Marina. Gewummer bis morgens um 6 Uhr \u2013 sodass an Nachtschlaf nicht zu denken war. Christine und Heinz von der anima mea lagen zwei Schiffe vor uns und sind aufgrund meines Tips auch nach Sanxenxo gefahren. Ich war hier vor 8 Jahren schon mal, aber die Disco im Hafen gab es da noch nicht \u2013 tut mir leid. Gegen Mittag verlassen wir die Marina Sanxenxo und fahren gemeinsam weiter in die Ria Pontevedra rein. Dort erwarten uns Seffi und Tomy von der Yemania mit dem Geheimtip Combarro. Ein herzlicher Empfang, Leinen werden angenommen, kaum sind beide Schiffe fest, sitzen 6 Personen beim Begr\u00fc\u00dfungsumtrunk im Cockpit der Yemania. Die Marina Combarro ist eine sch\u00f6ne, saubere Marina, vielleicht drei bis vier Jahre alt. Am Abend besichtigen wir die historische Altstadt von Combarro. Sehenswert sind die Kornspeicher vor den H\u00e4usern. Die Kornpeicher stehen auf Steinstelzen, auf der Stelze eine runde Steinscheibe und darauf ist das Speicherh\u00e4uschen gebaut. Zweck dieser Bauweise ist, dass keine Ratten etc. ins Vorratsh\u00e4uschen klettern k\u00f6nnen, da sie die runde Steinplatte nicht \u00fcberwinden k\u00f6nnen. Alles ist sehr herausgeputzt, die Bewohner sind sich der Sch\u00f6nheit ihrer \u201eSteine\u201c bewusst und pflegen sie. Zum Abendessen gehen wir gemeinsam in eine kleine Taperia am Rande der Altstadt. Wir sitzen idyllisch unter Weinreben und Kiwib\u00e4umen im Freien. Die Wirtin serviert uns der Reihe nach Pulpo, kleine gegrillte Fische, gro\u00dfe gegrillte Fische, gegrillte Pimentas, kleine frittierte Calamaris und eine Platte Lammkoteletts (Heinz isst kein Fisch). Wir essen uns kreuz und quer durch das Sortiment, alles ist lecker, nur das Lamm ist nicht so der Hit. Gut gelaunt verlassen wir die Taperia und schlendern durch die Gassen Richtung Marina. Kleinkinder spielen noch auf den Gassen (anderer Lebensrhythmus) und in der Marina ist ebenfalls noch einiges geboten. In einer Bar spielt ein Trio und in der anderen ein Gitarrist. Wir bleiben beim Trio h\u00e4ngen und Christine versucht vom Barkeeper sechs Mojitos zu bekommen. Es werden die sechs langsamsten, akribisch zubereitetsten Mojitos, die jemals \u00fcber eine Theke gewandert sind. Am\u00fcsiert betrachten wir von drau\u00dfen durch die Glasscheibe die Zubereitung: Sechs Limetten werden aus der Obstschale genommen, eine nach der anderen auf das Schneidbrett gelegt, einmal l\u00e4ngs und zweimal quer schnitten. Ins Glas getan (dauerte l\u00e4nger als die Zeilen zu schreiben), sechs Gl\u00e4ser mit Limetten gef\u00fcllt stehen da, jetzt kommt Zucker drauf, danach werden die Limetten mit dem St\u00f6\u00dfel und dem Zucker zerquetscht, jedes Glas bekommt zwei Runden Limetten-mit-Zucker-Verquetschung, danach steigert sich die Geschwindigkeit minimal, Eis kommt drauf, Minzebl\u00e4ttchen werden abgez\u00e4hlt, verteilt und zum Schluss noch der Alkohol drauf. Strohhalme rein und fertig ist der Mojito \u2013 nein jetzt werden noch sechs blaue Servietten in Dreiecksform gefaltet und mit der Spitze nach oben ans Glas gepappt. Heinz ist zwischenzeitlich zu Christine an die Bar gegangen um Tragen zu helfen, darf er aber nicht. Ein anderer Ober kommt mit einem Servierbrett, stellt die sechs Gl\u00e4ser drauf, ein Sch\u00e4lchen N\u00fcsse, ein Sch\u00e4lchen Gummib\u00e4rchen dazu und serviert nun endlich den \u201eSchl\u00fcrschluck\u201c, nach einer gef\u00fchlten Stunde. Lustig war\u00b4s. Die Nachtruhe wird nicht gest\u00f6rt, da die Party dieses Mal nicht bis in die Morgenstunden geht. Am n\u00e4chsten Morgen bleiben wir lange in den Kojen liegen und genie\u00dfen dann den Tag \u2013 es ist hoher Feiertag in Galicien: Heiliger Sankt Jakob.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war horrible. Wir lagen in der gro\u00dfen sehr belebten Marina in Sanxenxo in der Ria Pontevedra. Im Vergleich zu den letzten \u00dcbernachtungspl\u00e4tzen ist Sanxenxo eine Gro\u00dfstadt. 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