{"id":1080,"date":"2014-07-07T18:19:16","date_gmt":"2014-07-07T16:19:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sy-sunrise.de\/?p=1080"},"modified":"2014-07-09T13:33:12","modified_gmt":"2014-07-09T11:33:12","slug":"brest-hafentag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sy-sunrise.de\/?p=1080","title":{"rendered":"Brest Hafentag"},"content":{"rendered":"<p>Am Sonntag haben wir in Brest die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel getestet. Nachdem wir zu Fu\u00df zum \u201eMus\u00e9e des Beaux-Arts\u201c gegangen sind und uns die Ausstellung lokaler K\u00fcnstler und ein paar italienische Meisterwerke (aus dem 17. Jahrhundert) angeschaut haben, hatten wir noch fast den ganzen Sonntag vor uns. Aus dem Mus\u00e9e waren wir schon nach einer knappen Stunde wieder drau\u00dfen. Da das Wetter sehr durchwachsen war, sind wir mit der Tram quer durch die Stadt gefahren. Die Stadt ist nicht sch\u00f6n, was jedoch daran liegt, dass sie nach 1945 schnell wieder aufgebaut wurde und so sieht sie auch heute noch aus. Unser gr\u00f6\u00dftes Highlight war, dass wir an der Endhaltestelle keine M\u00fcnzen mehr im Geldbeutel hatten und der Ticketautomat keine 5er oder 10er Scheine genommen hat. Schwarzfahren? Nein, trau ich mich nicht. Also sind wir durch verlassene Vorstadtstra\u00dfen Richtung der n\u00e4chsten Trambahnhaltestelle gelaufen, in der Hoffnung, eine Tankstelle, Kiosk oder Bar Tabak zum Geldwechseln zu finden. Gefunden haben wir einen 1-Euro-Schrottladen, der Totalausverkauf hatte. Die Kassiererin hat mich gleich verstanden und hat mir 5 Ein-Eurost\u00fccke f\u00fcr den Fahrkartenautomat ausgeh\u00e4ndigt. Also R\u00fcckfahrtickets gezogen, in die Tram rein und zur\u00fcck zum Place Libert\u00e9 um in den Bus Nr. 3 Richtung Port de Plaisance du Moulin Blanc (der andere Sportboothafen von Brest) einzusteigen. Beim Port Moulin Blanc befindet sich auch das Ozeanopolis mit vielen Meerestieren, die wir jedoch lieber in freier Natur sehen. Einige nette Restaurants, Bistros und Caf\u00e9s s\u00e4umen die Promenade am Yachthafen und zur St\u00e4rkung musste mal wieder eine Tarte de pomme her. Zur\u00fcck zur Marina de Chateau sind wir zu Fu\u00df. Walters Spruch des Tages: \u201eLeben wie Gott in Frankreich war gestern. Wenn ich nochmal zur Welt komme, dann als Hund in Frankreich, da kannst du \u00fcberall hinpissen und hinsch\u2026. \u201e So extrem wie hier ist uns das noch nirgends aufgefallen, sogar in der Marina auf den neuen Anlegestegen im Hafen liegt die Hundeschei\u00dfe! Der Gr\u00f6\u00dfe\/Menge nach wahrscheinlich vom Dobermann des Wachmanns.<br \/>\nDer Raymarine Servicetechniker hat wie vereinbart p\u00fcnktlich am Montag fr\u00fch an die Bordwand geklopft. Walter und ich haben ihn in den Mast gezogen, wo er das Raymarine Radarger\u00e4t zerlegt hat. Er hat festgestellt, dass dort oben zu wenig Power ankommt. Also musste es an den Kabeln und\/oder Kontakten liegen. Nach einigem Durchpr\u00fcfen, Messen, Kopfsch\u00fctteln, Kontaktspray-Verteilen, Aus- und Einschalten konnten zwei Schwachstellen gefunden werden: Das Kabel zum Mast hoch hatte ein Kontaktproblem und der Kabelstecker am Raymarineplotter ebenfalls. Der Raymarine-Mensch war schon am Aufgeben. Der Stecker am Raymarine-Plotter ist aber auch doof konstruiert. Es ist wohl ein Stecker der auch f\u00fcr andere Zwecke verwendet werden kann und damit er in den Plotter passt, sind \u00fcber einige der Messingh\u00fclsen Distanzst\u00fccke gezogen, die sich durch den Ab- und Anbau des Plotters nach innen geschoben haben und somit einige Pins keinen Kontakt hatten. Durch Zufall hat er die zusammengequetschte Resth\u00fclse gesehen und mit filigraner Technik raus gepult. Jetzt grad funktioniert wieder alles \u2013 hoffentlich noch lange. Nach dem der Techniker bezahlt war, haben wir Brest verlassen und sind um die Ecke ins 8 Seemeilen entfernte Camaret sur Mer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonntag haben wir in Brest die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel getestet. Nachdem wir zu Fu\u00df zum \u201eMus\u00e9e des Beaux-Arts\u201c gegangen sind und uns die Ausstellung lokaler K\u00fcnstler und ein paar italienische Meisterwerke (aus dem 17. 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