{"id":1075,"date":"2014-07-04T13:38:47","date_gmt":"2014-07-04T11:38:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sy-sunrise.de\/?p=1075"},"modified":"2014-07-04T13:41:45","modified_gmt":"2014-07-04T11:41:45","slug":"brest","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.sy-sunrise.de\/?p=1075","title":{"rendered":"Brest"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind seit gestern 17 Uhr in der Marina Brest Chateau. Um 7 Uhr morgens, also fast noch zu nachtschlafender Zeit, sind wir aus Roscoff weg. Knapp 3 Stunden Gegenstrom und anschlie\u00dfend 6 Stunden die Str\u00f6mung mit uns. Die Rechnerei (halb so wild, dank Excel) hat gut gepasst. Unterwegs, ausgerechnet im Chenal du four \u2013 wo auch sonst \u2013 hatten wir pottendichten Nebel. Leichter aber kalter S\u00fcdwestwind, warmes Wasser und Land \u2013 das macht Dunst und Nebel. Mit Radar, gutem wachem Auge und Ohr geht das. Aber es fiel eine Komponente aus, das Radar. Der Raymarine Kartenplotter, auf dem auch das Radarbild (normalerweise) dargestellt wird, hatte schon wieder einen schlechten Tag. Vectorenseekarte, GPS-Signal, Wegpunkte, AIS Signale (der anderen Schiffe) alles perfekt dargestellt \u2013 aber kein Radarscan. Die Radarantenne lies sich hochfahren, hat auch rotiert, aber es wurden keine Daten auf das Display \u00fcbertragen. So eine sch\u2026. Elektronik, von der wir wenig Ahnung haben. Walter war sehr angespannt und auch ziemlich genervt (ich nicht minder), wir d\u00fcsten ja schlie\u00dflich mit knapp 9 Konten durch den Kanal. Nach zwei Stunden wurden wir erl\u00f6st und die Sonne hat sich wieder durchgesetzt. Es k\u00f6nnte ja so entspannend sein, das Schiffle fahren\u2026. Die lange Einfahrt nach Brest war wieder ideal f\u00fcr ein Fotoshooting. Ich sag\u00b4 noch zu Walter, Brest war doch der Hafen, aus dem \u201eDas Boot\u201c ausgelaufen ist und schon wird es spannend. Hubschrauber \u00fcber uns, vor uns 5-6 mausgraue Schiffe und etwas versetzt ein schwarzes unf\u00f6rmiges Hindernis, das nicht in der Seekarte verzeichnet war. N\u00e4her dran konnten wir Milit\u00e4rschiffe und ein U-Boot erkennen, das sich gerade aufmachte, Brest zu verlassen. Ganz \u201eunauff\u00e4llig\u201c zwischen zig Seglern hindurch. Ist es verboten, Milit\u00e4rschiffe zu fotografieren? Nein, ich denke nicht.<br \/>\nIn der Marina drin, haben wir den ersten freien Liegeplatz geentert, den wir erkennen konnten. In den \u201eVisitor-Hafenbereich\u201c zwischen der Au\u00dfenmole und dem Tankstellensteg wurde ein neuer L\u00e4ngssteg ausgebracht \u2013 das fanden wir perfekt. Noch mehr Gastliegepl\u00e4tze. Weit gefehlt, alle Leinen waren fest, die Fender ausgerichtet, kann der Assistent vom Hafenmeister und hat uns wieder weggeschickt. Sind Dauerliegepl\u00e4tze. Wir sollen an die Au\u00dfenmole (innen) l\u00e4ngsseits. Na dann eben keinen Feierabend und das Ganze nochmals nur zur \u00dcbung. Der neue Liegeplatz ist \u00fcberhaupt nicht sch\u00f6n, Massen von Hobbyanglern stehen auf der Mole und baden ihre Angelschn\u00fcre, Freizeitl\u00e4ufer spulen ihr Laufprogramm ab usw., alle haben freien Ein- und \u00dcberblick \u00fcber die Gastschiffe.<br \/>\nHeute oder am Montag soll ein Raymarine Servicetechniker zu uns kommen und sich das Problem mit dem Radar anschauen. Wir warten. Zwischenzeitlich ist die \u201eBrigantia\u201c die Hallberg-Rassy 48, der GfS in den Hafen von Brest eingelaufen. Mit der GfS ( http:\/\/www.gfs-hochseesegeln.com ) haben wir schon viele tolle T\u00f6rns gefahren. Aktuell ist Volker der Skipper und das Hallo f\u00e4llt entsprechend herzlich aus. F\u00fcr die Brigantia haben wir Platz gemacht, sie liegt jetzt direkt am Steg und wir haben uns drangeh\u00e4ngt. F\u00fcr die aktuelle Brigantia-Crew ist hier der Zielhafen und das bedeutet, dass heute Putztag ist. Volker bleibt noch zwei Wochen und morgen oder am Sonntag kommt seine neue Crew. Wir treffen uns heute Abend in der Brasserie zum Fu\u00dfballschauen. Frankreich vs. Deutschland \u2013 sehr passend, dass wir gerade in Frankreich sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind seit gestern 17 Uhr in der Marina Brest Chateau. Um 7 Uhr morgens, also fast noch zu nachtschlafender Zeit, sind wir aus Roscoff weg. 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