US East Coast 2019_3

Key West_2
Key West will uns vertreiben. Es sind nicht die Menschenmassen die die täglichen zwei Kreuzfahrtschiffe ausladen. Die sind kein großes Problem, wider Erwarten verläuft sich der Menschenstrom im kleinen Key West. Das Hemingway Museum und das Little White House des ehemaligen Präsidenten Truman haben wir uns dann doch nicht angesehen. Zu überfüllt. Ansonsten gibt es außer den vielen Bars, Restaurants und Läden auch nette Wohngegenden mit wunderschönen gepflegten Holzhäuschen. Oft hängt die Regenbogenflagge neben der amerikanischen Nationalflagge. Die Lesben und Schwulen genießen hier Achtung und Ansehen, und das schon seit vielen Jahrzehnten.

Gediegene Wohngegend in Key West

Was uns jedoch vertreibt ist die aktuelle Wetterlage. Heute hatten wir ein mächtiges Gewitter mit viel Wind über dem Ankerfeld.

Warnung vor Blitz und Donner


Ja, auch das ist Florida. Nicht nur Sonne, Strand und Sonnenbrand. Gut dass die Wetterprognose heutzutage so zuverlässig ist. Da kann man sich darauf einstellen

Gut, dass wir nicht an Land waren. Wir wären gegen Tide und Wind zu dem Zeitpunkt gar nicht mit dem Dingi zurück zum Schiff gekommen.
Unser fast neuer Außenbordmotor macht Zicken, mal wieder. Die Zündkerze ist in Ordnung. Öl hat Walter vor zwei Monaten gewechselt und der Treibstoff ist frisch von der Tankstelle. Der Grund weshalb der Motor sich immer mal wieder weigert anzuspringen scheint der Not-Aus-Knopf zu sein. Da muss es ein Kontaktproblem geben. Das ist doof, weil da kommt man nicht ran. Die nächste Honda-Servicestelle ist unsere.
Am Mittwoch ist die Windvorhersage für die nächsten zwei Tage gut und wir werden nach West Palm Beach segeln. Sind etwas über 200 Meilen. Am Freitag früh, mit auflaufendem Wasser, wollen wir in das Lake Worth Inlet rein. Wir haben einen Platz in der Riviera Beach Marina reserviert. Jetzt ist erstmal gut mit Ankern und Dingifahren.